PlayNation Test Red Dead Redemption 2

Red Dead Redemption 2 - Outlaws bis zum Ende!

Von Philipp Briel - Test vom 26.10.2018 - 11:52 Uhr
Red Dead Redemption 2 Screenshot

Spiele von Rockstar Games stehen für Qualität. Doch mit Red Dead Redemption 2 haben sich die Entwickler wieder einmal selbst übertroffen. Der Western-Titel wird den enormen Erwartungen nicht nur gerecht, sondern übertrifft sie mit Leichtigkeit, wie unser Test beweist.

Vor nunmehr acht Jahren erschien mit dem ersten Red Dead Redemption ein beeindruckendes Western-Spiel, welches die Gameslandschaft nachhaltig geprägt hat. Jetzt steht uns also endlich der Nachfolger Red Dead Redemption 2 ins Haus, welcher die Messlatte für Videospiele wieder einmal höher legen soll. Zuletzt bewies Entwickler Rockstar Games mit GTA 5 eindrucksvoll, wie ein Open-World-Spiel auszusehen hat. Kann man das überhaupt noch toppen?

Unsere Vorschau zu Red Dead Online!

Red Dead Redemption 2 spielt im Jahr 1899, also knapp 12 Jahre vor den Ereignissen des emotionalen Vorgängers. Die Tage des wilden Westens scheinen gezählt, denn neue Gesetze verheißen keine allzu rosige Zukunft für Gesetzlose.

Im Spiel schlüpft ihr in die Haut von Arthur Morgan, Mitglied der gefürchteten Bande um Dutch Van der Linde, der auch der Held des Vorgängers - John Marston – angehört. Doch im Vergleich zum verwegenen Cowboy, dessen Geschichte wir vor acht Jahren erleben durften, wirkt Arthur auf den ersten Blick mehr wie ein lammfrommer Farmarbeiter, als wie ein brutaler Gesetzloser. Doch der Schein trügt.

Hinter der Fassade verbirgt sich eine der stärksten Figuren, die Rockstar Games jemals geschrieben hat und Kenner wissen, dass sich die Entwickler in der Erschaffung einzigartiger Charaktere wirklich verstehen.

Eine Handlung zum Niederknien

Die Handlung von Red Dead Redemption 2 präsentiert sich deutlich erwachsener, als ihr es beispielsweise von GTA 5 gewohnt seid. Das Spiel wagt keinen satirischen Blick auf Cowboys und Indianer, sondern versucht, den wilden Western möglichst authentisch auf den Bildschirm zu zaubern. Das gelingt dem Titel auch so gut, wie noch keinem Western-Spiel zuvor. Auf den typischen Rockstar-Humor müsst ihr dabei erfreulicherweise nicht verzichten.

Das Spiel beginnt mit einem Raubüberfall in der Stadt Blackwater, der gehörig schiefgeht. Angeschlagen und von Bundesagenten verfolgt, flieht die Gang in die schneebedeckten Berge, um das weitere Vorgehen zu planen.

Viel mehr wollen wir zur Story allerdings aus Spoilergründen nicht verraten. Nur so viel: Die Handlung gehört zum Stärksten, was wir je gespielt haben. In Red Dead Redemption 2 reiht sich eine denkwürdige Mission, an die ihr euch noch in einigen Jahren erinnern werdet, an die vorangegangene.

Das gelingt dem Spiel vor allem durch seine stark geschriebenen und glaubwürdigen Charaktere, die den Facettenreichtum des Western-Titels exzellent widerspiegeln. Vom ruhigen Lenny Summers über den irren Micah Bell, bis hin zu Protagonisten Arthur Morgan höchst selbst: Alle Charaktere in Red Dead Redemption 2 fühlen sich lebendig an und ihr habt tatsächlich das Gefühl, Teil einer Gang zu sein, die schon seit vielen Jahren zusammenarbeitet.

Doch das gelungene Skript trifft nicht nur auf die Hauptfiguren zu. Selbst die meisten Charaktere, die ihr im Verlauf des Abenteuers trefft, überzeugen vollends.

Red Dead Redemption 2 liefert euch nicht einfach eine Biografie der verschiedenen Figuren. Innerhalb der detailverliebten Welt stoßt ihr immer wieder auf Hinweise, die wie in einem guten Film immer neue Fragen aufwerfen, bevor sich euch das große Ganze erst zum packenden Finale hin offenbart.

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