PlayNation Test Plants vs. Zombies: Garden Warfare

Plants vs. Zombies: Garden Warfare - Tower-Defense trifft auf Multiplayer-Shooter

Von Patrik Hasberg - Test vom 27.02.2014 - 17:16 Uhr
Plants vs. Zombies: Garden Warfare Screenshot

Call of Battlefield: Garden Warfare

Wir starten eine neue Runde, entscheiden uns nun allerdings nicht mehr für die Erbsenkanone, die mit dem Sturmsoldaten aus Battlefield vergleichbar ist, sondern wählen die Sonnenblume, die quasi den Sanitäter auf dem Schlachtfeld verkörpert und per Heilstrahl befreundeten Mitspielern folgt, um deren Gesundheit zu regenerieren. Auf Seiten der Zombies wählen wir den Wissenschaftler, mit dem wir zwar ebenfalls heilen können, zuvor aber erst eine geeignete Maschine aufstellen müssen.

So spielt sich Garden Warfare insgesamt überraschend flüssig und angenehm frisch, gerade weil sich die vier Klassen sehr unterschiedlich spielen und gut untereinander ergänzen. Trotzdem ist keine übermächtig, richtig gut funktionieren die einzelnen Klassen natürlich erst im Zusammenspiel.

Während der Scharfschützen-Kaktus tödliche Stacheln verschießt und Kartoffel-Minen nutzt, um sich den Rücken freizuhalten, versucht der Schnapper seinen Gegnern unbemerkt von hinten aufzulauern und im richtigen Moment zu verspeisen.

Als Anfänger beginnen wir mit ein paar Runden „Türmatte“ und können uns so mit der Spielmechanik und den einzelnen Klassen vertraut machen. Der Modus unterscheidet sich im Grunde nur in einem einzelnen Punkt von einer klassischen Partie Team-Deathmatch. Umso häufiger wir hintereinander das Zeitliche segnen, desto mehr Gesundheit bekommen wir in der nächsten Runde spendiert. Das Team, das als erstes 50 Gegner erledigt hat, gewinnt. Somit bekommen auch Anfänger die Möglichkeit binnen kurzer Zeit die drei Spezialfertigkeiten eines jeden Kämpfers freizuschalten. Auswählen lassen sich diese per LB, RB und Y. Sinnvoll sind diese Fähigkeiten in jedem Fall, lassen sich die Gegner so doch um einiges leichter aus dem Weg räumen. Per Y verwurzelt sich die Erbsenkanone beispielsweise im Boden und verwandelt sich in eine MG-Erbse. Dem nachfolgenden Kugelhagel halten nur die wenigsten allzu lange stand. Besonders effektiv, um den Zombies schnell in ihre Flanke zu fallen ist die Hyper-Fähigkeit, mit der wir uns nicht nur sehr schnell bewegen, sondern auch extrem hoch springen können. Und stecken wir mal in der Klemme, hilft meistens die Chilibohnen-Bombe.

Die Gefechte von Plants vs. Zombies: Garden Warfare sind vor allem sehr schnell.

Shooter-Spaß für zwischendurch

Wer es gerne etwas taktischer hätte, der sollte sich den Spielmodus „Gärten und Friedhöfe“ genauer anschauen. Ähnlich wie der Rush-Modus in Battlefield, versuchen wir als Zombies nach und nach die Gärten der Pflanzen in Friedhöfe zu verwandeln. Haben wir das Ziel erreicht, gilt es den finalen Schauplatz zu erobern und den Sieg damit endgültig zu machen. Selbstverständlich müssen die Pflanzen genau das verhindern und die Gärten so lange halten, bis die Zeit für die Zombies abgelaufen ist. In der nächsten Runde werden die Rollen der Angreifer und der Verteidiger getauscht. Dieser Test wäre mit Sicherheit früher erschienen, würde dieser Spielmodus nicht so enorm an den Bildschirm fesseln. Die Worte „Nur noch eine Runde“, sind während der „Recherche“ tatsächlich des Öfteren gefallen. Garden Warfare spielt sich einfach sehr unkompliziert und benötigt keine großen Shooter-Skills und trotzdem erfordert es ein wenig Einarbeitungszeit, um später im Leaderboard möglichst weit oben zu stehen und die einzelnen Fähigkeiten möglichst sinnvoll einzusetzen.

Zusätzlich gibt es die Modi „Teamsieg“ (Team-Deathmatch) und „Gärten und Friedhöfe“ (maximal können in allen kompetitiven Spielmodi jeweils bis 24 Spieler antreten) in der klassischen Variante, soll heißen ihr tretet ohne Anpassungen oder Verbesserungen an. Zudem sind freigeschaltete Spielcharaktere in diesem Modus nicht zulässig.

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