PlayNation Test Neverwinter

Neverwinter - Test: Schönes Juwel oder grober Stein?

Von Redaktion PlayNation - Test vom 19.07.2013 - 16:10 Uhr
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Wer den Begriff Dungeons & Dragons hört, denkt nicht nur an Papier und Bleistift, sondern auch an Würfelglück und intensive Rechen-Schemata für simple Kampfabläufe. Vor allem aber denkt man an viel Spaß und einen Klassiker in Sachen Fantasy-Rollenspiele. Das für Star Trek Online bekannte Entwicklerstudio Cryptic Studios nahm all diese Elemente, mixte sie mit einer Prise MMORPG und warf alles in einen Topf. Dabei heraus kam ein kostenloses Online-Rollenspiel mit dem schlichten Namen Neverwinter. Ob das Spiel am Ende wirklich so schlicht ist, wie der Name vermuten lässt, klären Sarah Hübner und Christian Liebert in ihrem umfangreichen Test. Wohl bekomms!

Story: Das übliche Gut gegen Böse

Zugegeben, wenn man noch nichts mit der Welt von Dungeons & Dragons zu tun hatte und weder das bereits 2007 erschienene Dungeons & Dragons Online von Turbine, noch die legendären Rollenspiele Neverwinter Nights von Bioware gespielt hat, könnte man einfach an Neverwinter vorbeigehen, ohne zu merken, welch grandioses MMORPG man hier verpasst. Neverwinter ist nämlich nicht nur der Name des Spiels, sondern auch der des Hauptschauplatzes, der Stadt Neverwinter, an der Schwertküste, welche wir leider im Spiel nicht so oft zu Gesicht bekommen, wie uns lieb wäre. Das MMO von Cryptic Studios und Perfect World Europe setzt ungefähr 75 Jahre nach den Ereignissen von Neverwinter Nights an und dreht sich um einen Spalt in der Erde, welcher den Weg für viele böse Geschöpfe ebnete. Dabei wurde die Stadt Neverwinter selbst und vor allem die umliegenden Dörfer in Mitleidenschaft gezogen. Zu allem Überfluss greift Ober-Bösewicht Valindra Shadowmantle die Stadt mit ihren Untoten und einem riesigen Drachen an. Zwar konnte die Gefahr gebannt werden, aber Valindra formiert ihre Truppen neu und verbündet sich mit allerhand Finsterlingen. Die Aufgabe des Spielers ist es, in den Wirren dieses Krieges nach und nach die Stellungen von Valindra und ihrem Gefolge zu zerschlagen. Dafür müssen verschiedene Regionen rund um die Stadt Neverwinter herum bereist werden.

Auch wenn die Hintergrundgeschichte alleine durch die Zeitlinien von Dungeons & Dragons ziemlich enorm wäre, ist die tatsächliche Story eher milde und fast schon beiläufig. Seit dem Launch des MMORPGs im Juli sind sämtliche Questtexte und Dialoge mit wichtigen NPCs voll vertont, was der Geschichte einiges an Schwung gab, sodass man sie doch noch mit Freude genießen kann.

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