PlayNation Test BioShock Infinite

BioShock Infinite - Auf nach Columbia: Unser Test zum Wolkenabenteuer!

Von Tobias Fulk - Test vom 05.04.2013 - 15:01 Uhr
BioShock Infinite Screenshot

Skylines und Ortschaften

Columbia ist eine offene Welt mit vielen Ortschaften zum Entdecken. Dabei ist es vor allem wichtig, schnell von A nach B zu kommen. Um das bewerkstelligen zu können, besitzt Booker DeWitt einen sogenannten „Sky-Haken“. Mit ihm kann er sich an den Skylines, die überall in Columbia verteilt sind, entlanggleiten und so relativ schnell und unkompliziert verschiedene Gebäude anfliegen. Auch besonders effektive Sky-Angriffe sind möglich, mit denen er Feinde aus dem Nichts außer Gefecht setzen kann. Aber Vorsicht: Auch Gegner können die Skylines nutzen oder sogar unter Strom setzen, wie etwa der Handyman, der den Big Daddy ersetzt. Insgesamt sind die Skylines eine nette Abwechslung und vor allem sehr gut integriert. Vor allem das leichte Handling überraschte beim ersten Anspielen von Bioshock: Infinite sehr.

Plasmide heißen jetzt Vigors, Waffen können nur noch in zweifacher Ausführung mitgeschleppt werden.

Alles neu macht Infinite!

Damit wir uns gegen die feindlichen Truppen durchsetzen können, lernt Booker DeWitt nach und nach den Umgang mit neuen Waffen und Vigors. Während wir uns zu Beginn von Bioshock: Infinite nur mit einer Pistole zur Wehr setzen, kommen später abgefahrene Knarren wie ein Kalibergewehr, ein Raketenwerfer, eine Maschinenpistole oder auch verschiedene Shotguns hinzu. Booker ist im Gegensatz zu vorherigen Hauptcharakteren kein Big Daddy und auch kein Versuchsobjekt, das beliebig viele Waffen mit sich herumschleppen kann. Um das Ganze glaubhaft rüberzubringen, beschränkte Entwickler Irrational die Waffen-Kapazität von unendlich auf maximal zwei. Eigentlich schade, da man so nur bedingt alle Waffen wirklich ausprobieren kann. Wie schon in vorherigen Ablegern der Bioshock-Serie können alle Waffen verbessert werden. Das geschieht – ebenfalls wie gewohnt – am jeweiligen Automaten. Hier können wir dann, je nach Kontostand, größere Magazine oder verbesserten Schaden hinzukaufen. Die Gesundheit wird nicht mehr mit Medikits aufgefüllt, die Booker mit sich herumträgt. Viel mehr müssen wir nach Items Ausschau halten, welche die Gesundheit regenerieren oder auf unsere treue Begleiterin zurückgreifen – mehr dazu gleich. Statt „Eve“ ziehen besagte Vigors unserem guten Booker nun „Salze“ ab. Diese finden wir in Form von kleinen Flaschen oder auch durch Elizabeth. Dadurch wird Bioshock: Infinite ein wenig taktischer. Dennoch schade, dass wir selbst nicht mehr entscheiden können, wann wir die Gesundheit oder die Salze aufladen und wann nicht.

Natürlich gibt es auch im dritten Teil der Bioshock-Serie sogenannte „Vigors“, die in vorherigen Teilen noch unter dem Namen „Plasmide“ bekannt waren. Es gibt zwei verschiedene Art und Weisen, Vigors einzusetzen. Zum einen können wir die Zusatzfähigkeiten direkt auf Gegner abfeuern, welche einen sofortigen Effekt auslösen. Wers gerne ein wenig taktischer will, der versetzt von jedem Vigor in Feindesnähe Fallen, welche bei Berührung ausgelöst werden und eine Kettenreaktion hervorrufen könnten. Die verschiedenen Vigors reichen einmal mehr von elementaren Geschossen, über Beherrschung, Rückstoß und fleischfressende Krähen. Immerhin: Vigors sind noch immer unverzichtbar, vor allem wenn man gegen größere Gegner kämpft.

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