PlayNation Test RaiderZ

RaiderZ - Die Monsterjagd im Test

Von Christian Liebert - Test vom 28.11.2012 - 11:07 Uhr
RaiderZ Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Wie ist das nun mit dem Crafting?

 

Da die Herstellung von Items komplett von den NPCs übernommen wird, gibt es in RaiderZ kein direktes Crafting mehr. Die Aufgabe des Spielers ist es immer nur, die benötigten Zutaten zu beschaffen. Dies gestaltet sich aber recht erfrischend. Per Knopfdruck bekommt man das benötigte Rezept im Questfenster angezeigt und kann so immer sehen, was noch alles erforderlich ist. Auf Wunsch zeigt einem der NPC auch direkt an, welche Gegner die gewünschten Rohstoffe fallen lassen. Nun macht man sich auf in die Welt und sammelt alles zusammen. Je nach Qualität des Items ist dies unterschiedlich schwer. Normale Waffen und Rüstungen hat man ziemlich schnell zusammen. Wenn man aber auf ein hochwertiges Stück hinaus will, muss man schon einen Dungeon besuchen oder Boss-Monster in der offenen Welt jagen gehen. Da man für so was oft in einer Gruppe unterwegs ist, braucht es auch ein wenig Glück, bis man das Rezept zusammengesammelt hat. Gerade an den Endgame-Gegenständen sitzt man so eine ganze Weile. Macht aber nix, ein kleiner Anspruch sollte ja schon bestehen. Neben Waffen und Rüstungen kann man aber auch Schmuck oder Essen herstellen, um den Charakter noch stärker und besser werden zu lassen. Auch Aufwertungen, in Form von Edelsteinen, können so erlangt werden. Diese Verbesserungen sind im Endgame auch bitter nötig, damit man gegen die schwersten Bosse bestehen kann. Sogar das eigene Mount erhält man über das Crafting. Die Moa genannten Reitvögel sehen ein bisschen so aus, wie die Chocobos aus Final Fantasy und können schon recht früh im Spiel erworben werden. Auch hier benötigt es neben etwas Gold auch einige Rohstoffe. Dafür gehört der Gefährte dann voll und ganz euch und kann sogar, auch wieder über das Crafting, aufgewertet werden. Für die letzten Stufen benötigt man allerdings spezielle Gegenstände, die man nur in den epischen Dungeons oder über PvP bekommt.

Die NPCs stellen so gut wie alle Items für einen her. Vorausgesetzt, man hat alle Bestandteile dabei.

Richtige Berufe gibt es bei RaiderZ nicht. Man hat zwar die Möglichkeit, einige Rohstoffe, wie zum Beispiel Erze, selbst abzubauen, allerdings macht dies nur einen kleinen Teil des Craftings aus, weshalb Spieler, die gerne und lange mit der Axt durch den Wald laufen, daran keine Freude haben werden. Wem es allerdings gefällt, seine Items selbst herzustellen und den Sammlertrieb liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Interessant ist auch das Umwertungs-System. Viele niedrige Gegenstände können in hochwertigere umgewandelt werden. So gibt es quasi niemals sinnlose Beute und man sollte wirklich immer alles mitnehmen. Mit 80 Plätzen ist die eigene Tasche dafür auch mehr als groß genug.

ZURÜCK WEITER

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE