PlayNation Test War of the Immortals

War of the Immortals - Beta-Test: In der Hoffnung, dass sie noch lange anhalten möge ...

Von Niklas Nosber - Test vom 19.11.2011 - 14:41 Uhr
War of the Immortals Screenshot

Schön sieht anders aus und hört sich anders an

Durch die hauseigene Cube Graphics Engine von Perfect World Entertainment ist WoI leider nicht mehr aktuell, was die Grafik betrifft. Vor allem beim Heranzoomen werden die Texturen schwammig und einzelne Pixel stechen hervor. Auch ist die Welt mitunter sehr bunt und ihr findet mal eben acht oder mehr verschiedene Schriftfarben auf eurem Screen wieder. Dadurch fällt die Unterscheidung zwischen Freund und Feind nicht immer leicht. Wenn dann noch die Skills benutzt werden, die zwar im Vergleich recht schöne Effekte aufweisen, aber eben auch grenzwertig viele Lichtblitze verursachen, wirkt das Spiel wie ein zusammengewürfelter Farbkasten im Schleudergang.

Aber es gibt auch schöne Seiten: Wenn wir neue Ausrüstung finden und anlegen, wird diese sofort detailverliebt angezeigt, womit Charaktere wieder ein Stückchen Individualisierung erlangen. Dafür ist der Soundtrack leider unterirdisch schlecht und bietet nur wenige Soundloops, die immer wieder aufs Neue abgespielt werden. Auch die Vertonung von Text ist sehr mau, wenn überhaupt werdet ihr mit einem kurzen Einzeiler begrüßt und den Rest müsst ihr dann selber lesen.

Viele Features und ein bitterer Nachgeschmack

Zwar gibt es relativ wenige Instanzen und diese können im normalen Modus sehr leicht zu zweit bewältigt werden, aber trotzdem trumpft War of the Immortals mit vielen Features auf. Unter anderem findet man im Spiel einen kosmetischen Shop, einen Cash Shop, einen Cash Martkplatz, Gems, tägliche Events, Quizzes, Bezahlung, Erfahrungs-Boni, Ether, Skill Upgrades, Reittiere (Mounts), Haustiere (Pets) und noch mehr. Perfect World Entertainment hat sich also einiges vorgenommen, um den Spielern möglichst täglich Abwechslung zu bieten. Gerade für ein paar Euronen könnt ihr euren Charakter individueller gestalten und sogar für euer Monster verbesserte Fähigkeiten erwerben.

Diese hinterlassen jedoch schnell einen bitteren Nachgeschmack: Wer viel investiert hat die Oberhand, Balance ist also vom Geldeinsatz abhängig. Die Zahl der Gegenstände, welche gegen Euro wahre Spielvorteile bringen, ist leider noch recht hoch und dürfte wohl diverse Neuankömmlinge abschrecken, da so der free-to-play Gedanke schnell in den Hintergrund gerät.

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