PlayNation Vorschau Luigi's Mansion 3

Luigi's Mansion 3 - Ritterlicher Spuk im Geisterhotel - Preview

Von Daniel Busch - Vorschau vom 27.06.2019 - 14:26 Uhr
Luigi's Mansion 3 Screenshot
© Nintendo

Luigi mag sich jetzt bestimmt gerne lieber zu Hause unter seiner Bettdecke verkriechen, als in einem düsteren Hotel von Geistern aufgescheucht zu werden. Uns wiederum erwartet jedoch ein gruselig-witziger Spaß mit dem grünbemützten Angsthasen, den wir in „Luigi's Mansion 3“ erleben dürfen.

Auf dem Post-E3-Event bei Nintendo in Frankfurt konnten wir bereits die Geisterjagd antesten und erläutern euch, was ihr von Luigi's Mansion 3 erwarten dürft.

Vom Traumurlaub ins Geisterhaus

Eigentlich sollte es ein Traumurlaub werden. Luigi, Mario und ihre Freunde erhalten eine Einladung in ein Luxushotel, in dem sie es sich gut gehen lassen wollen. Doch der erholsame Aufenthalt entwickelt sich schlagartig für Luigi zum wahr gewordenen Albtraum. Sie alle sind in eine Falle von König Buu Huu getappt.

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Nun liegt es an Luigi dem Geisterkönig Einhalt zu gebieten und seine entführten Freunde wieder zu befreien. Zu allem Überfluss lauern in den tückischen Stockwerken des Spukhotels zahlreiche Geister und Gefahren. Deshalb bekommt unserer ängstlicher Geisterjäger von Professor I. Gidd eine neue Version des Schreckwegs, genannt F-LU.

Sehr vielseitiges Spukhotel

In der Gameplay-Demo konnten wir einen ganzen Bereich des düsteren Hotels durchqueren und stellten uns am Ende einem Bossgegner. Beides hatte den Hauch eines Mittelalter-Settings, der Zeit der Ritter und Könige. Das ist nur eines der verschiedenen Themengebiete, die es zu erforschen gilt. Jedes Stockwerk wartet so mit anderen Überraschungen auf, wie mit einem Gewächshaus oder einem Filmstudio.

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Für uns ging es jedoch in einen Kerker voller Folterinstrumente und Fallen. Durch die Rätsel, die damit geboten werden, werden einige der neuen Features unseres Schreckwecks verdeutlicht. So kann Luigi nicht über Stacheln laufen, die aus dem Boden schießen, und an Objekte, die in Käfigen eingeschlossen sind, ist ebenso kein Herankommen. Der Schreckweg verfügt jedoch über eine schleimige Masse, die auf Knopfdruck herausgelassen werden kann und sich daraufhin in ein genaues – wenn auch schleimiges – Abbild von Luigi verwandelt.

Gestatten, Fluigi!

Dieser Helfer heißt Fluigi und dürfte noch aus dem Remake des Serienerstlings für den Nintendo 3DS bekannt sein, wo er das erste Mal als Koop-Charakter vorkam. Diese Couch-Koop-Funktion ermöglicht Fluigi ebenso in „Luigi's Mansion 3“ (sodass zwei Spieler gemeinsam das Abenteuer bestreiten können), jedoch bekommt er noch einige weitere hilfreiche Fähigkeiten spendiert. So könnt ihr jederzeit Fluigi herbeirufen und zwischen ihm und Luigi hin- und herwechseln, um bestimmte Rätsel zu lösen.

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Im Falle der Stacheln und dem Käfig, die beide aus Metall sind, wird für Fluigi überhaupt kein Hindernis geboten. Er kann dank seiner schleimigen Zusammensetzung einfach durch diese Objekte hindurchgehen. Manche Rätsel erfordern sogar das Zusammenspiel beider Charaktere, sodass ihr öfter switchen müsst. Die gezeigten Rätseleinlagen, die augenscheinlich noch aus dem Anfang des Spiels stammen, machen jedenfalls schon mal einen kurzweiligen Eindruck.

Tatkräftiges Vorgehen gegen die Gespenster

Die Hauptfunktion für den Schreckweg stellt natürlich das Einsaugen von Geistern dar. Und von den Phantomen tummeln sich ganz schön viele in den düsteren Gemäuern herum. Im Grunde funktioniert das Wegsaugen der Plagen wie gehabt. Die Geister mit einem Lichtimpuls erschrecken und solange im Saugstrahl behalten bis deren Lebensanzeige auf Null gezählt ist. Nun könnt ihr aber noch aktiver vorgehen. Nach kurzer Zeit wird euch die Möglichkeit geboten, Schleuderattacken auszuführen und die Gespenster so gegen Boden, Wände oder sogar Artgenossen zu schlagen. Damit lässt sich nochmal Extraschaden anrichten.

Was tut Luigi aber, wenn einige der schwebenden Gestalten wie zum Beispiel Ritter Schilde zum Schutz tragen. Na, genau das, was ein Klempner in spe halt macht: Pömpel draufwerfen! Trefft ihr bestimmte Flächen, wie zum Beispiel besagte Schilde oder zerstörbare Wände, bleibt der Pömpel daran haften und ihr könnt ihn ansaugen und wegschleudern. So wird den Geistern der Schild entrissen oder es tun sich weitere, verborgene Wege oder Räume auf.

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Die mittelalterlichen Verließe des Spukhotels sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Mit verschiedensten Dingen kann man interagieren, mancherorts finden sich vielleicht Geheimnisse. Unter anderem sind in den Stockwerken Kristalle zu finden. In unserer Demo waren es Kristalle in Form von Schwertern. Was diese Juwelen bringen, ist leider noch nicht bekannt, sie wecken aber definitiv den Entdeckerdrang.

Verspielte Aufmachung der Geisterjagd

Grafisch wird uns eine gute Mischung aus düsterem und buntem Look präsentiert, der dem Abenteuer ein eigenes Charisma verleiht. Hierbei orientieren sich die Entwickler deutlich an „Luigi's Mansion 2“ und gestalten die Szenerien etwas verspielter als im deutlich düsteren ersten Teil. Zum Glück hat man sich nicht die Levelstrukturen von „Luigi's Mansion 2“ geliehen. Zugegeben, die Level halten eine gewisse Linearität ein, jedoch ist das Spiel nicht mehr in einzelne Missionen aufgeteilt und wirft uns nach einer erfolgreichen Mission aus dem Level raus.

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Wie die Entwickler bestätigten, erkunden wir in dem Spiel dieses eine große Hotel als Ganzes und in einem Durchlauf – ähnlich wie bei der Villa aus Luigi's Mansion für den Nintendo GameCube. Es besteht sogar die Möglichkeit, bereits besuchte Bereiche erneut zu betreten. Alle Gebiete sind immerhin durch einen Hotel-Fahrstuhl miteinander verbunden.

Der königliche Boss

Doch Obacht, die Knöpfe des Fahrstuhls wurden entwendet. Die Bossgegner haben sich die Tasten geschnappt, die euch zu neuen Stockwerken führen. Einen dieser Bossgegner galt es in der Demo zu besiegen. Inmitten einer mittelalterlichen Arena treten wir gegen einen Geisterkönig samt ritterlicher Rüstung und Speer an.

Die Bosskämpfe sind jetzt nichts allzu Besonderes oder speziell aufwendig gestaltet, zumindest im Fall des Geisterkönigs, der einer der ersten Bossgegner im Spiel zu sein scheint. In dem Kampf kommen mehrere von Luigis Gadgets zum Einsatz: Der Stroboblitz, um den Gegner zu erschrecken, der Saugschuss und anschließend die Schleuderattacke, um Schaden zuzufügen. Dreimal wiederholt ihr dieselbe Prozedur, bis er sich schließlich einsaugen lässt und den begehrten, Aufzugknopf hinterlässt.

Die Bossgeister besaßen in „Luigi's Mansion 2“ keine wirkliche Persönlichkeit, wie wir sie noch vom Serienerstling gewohnt waren. Das ändert sich mit dem kommenden Ableger. Erinnert ihr euch noch an die Porträt-Geister aus dem ersten Teil? Verschiedene Mitglieder einer Familie, die alle ihren eigenen Charakter hatten und zum eigensinnigen Charme des Spiels beitrugen. In „Luigi's Mansion 3“ begegnen wir wieder speziellen Geistern, deren Abbild noch sehr der damals lebenden Person ähnelt und dementsprechend sehr an die Porträt-Geister erinnern. Dadurch lassen sie sich besser in die Handlung einbinden und wirken generell mehr wie richtige Bosse, die alle ihren eigenen Charakter besitzen.

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