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DOOM Eternal - Ist das noch mein DOOM? - Preview

Von Olaf Bleich - Artikel vom 10.06.2019 - 04:30 Uhr
DOOM Eternal Screenshot
© Bethesda

Fazit und Wertung von Olaf Bleich

Ein anderes und doch gleiches DOOM

DOOM: Eternal legt im Vergleich zu seinem Vorgänger nochmal eine Schippe drauf. id Software erweitert die Bewegungsmöglichkeiten: Der Slayer sprintet non-stop, hüpft per Doppelsprung auf Plattformen, schwingt sich an Stangen entlang und weicht mit dem Dash – also einem flinken Ausweichmanöver – Angriffen aus. Wer sich geschickt anstellt, bahnt sich wieselflink seinen Weg über verschiedene Ebenen und erledigt dabei geradezu nebenbei Ghule, Zombies und andere Unholde. Als zusätzliches Hilfsmittel dient der Meat-Hook-Enterhaken der Super-Shotgun, mit dem ich mich über Abgründe oder gar in die Luft katapultiere. Mit ein wenig Geschick verbinde ich so Bewegungen und Abschüsse zu einer formvollendeten Komposition der Gewalt. Denn genau das möchte „DOOM: Eternal“ anbieten – weg von dem Reaktions-Shooter hin zu forderndem und vor allem koordinierten Gameplay.

Zu diesem Zweck hebt id Software den Schwierigkeitsgrad laut eigener Ansage an und kreiert so genannte „combat puzzles“. Mit den zur Verfügung stehenden Waffen seziere ich die Dämonen nun förmlich: Ich ballere Rüstungen weg oder puste dem Arachnotron kurzerhand den Geschützturm vom Rücken. Durch bestimmte Aktionen erhalte ich notwendige Ressourcen wie Rüstung, Munition und Lebensenergie hinzu. Bedeutet: Ich muss die Eigenschaften des Slayers im Auge behalten. Erscheint die Einblendung „Low Ammo“ wechsle ich entweder die Waffe oder zersäge einen Gegner mit der Kettensäge. Benötige ich Panzerung, packe ich den Flammenwerfer aus. Und will ich Gesundheit, vollführe ich einen spektakulären Glory-Kill.

Labte ich mich im „DOOM“ vor allem an dem schnellen Spielfluss, spielt die Gewalt diesmal deutlich mehr ins Gameplay hinein. Ich muss meine Waffen und den Status meines Doom Slayers kennen. „DOOM: Eternal“ macht mich von einer seelenlosen, reagierenden Kampfmaschine zu einem Kampfkünstler, der seine Werkzeuge und seine Gegner gleichermaßen beherrscht. In der ersten Proberunde erforderte der Shooter von id Software extreme Konzentration und war schon beinahe anstrengend. Das war „DOOM“ eigentlich schon immer, aber ich bin gespannt wie „DOOM: Eternal“ zum Release in diesem Jahr aufgenommen wird. id Software jedenfalls scheut in diesem Fall nicht die Innovationen, sondern drückt die Serie – trotz des typischen Doom-Gameplays – in eine andere Richtung.

DOOM Eternal
© Bethesda

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