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Days Gone - Zombiekalypse Now: Was kann der exklusive Zombie-PS4-Titel? - Vorschau

Von Ulrich Wimmeroth - Vorschau vom 10.03.2019 - 12:22 Uhr
Days Gone Screenshot
© Sony Interactive Entertainment

Freaker, Plünderer und völlig durchgeknallte Kultisten: in der postapokalyptischen Farewell-Wildnis gibt es kaum einen Ort, an dem ihr vor tödlichen Überraschungen sicher seid. Warum ihr das PS4-exklusive Action-Adventure unbedingt auf dem Schirm haben solltet, erfahrt ihr in unserer Vorschau.

Held mit Herz

Es hätte so schön für den jungen Deacon St. John aus Days Gone sein können. Frisch verliebt in seine Traumfrau Sarah, führt er die Angebetete endlich zum Traualtar und freut sich auf ein trautes Eheleben. Allerdings macht der Ausbruch einer schrecklichen Pandemie seinen Träumen einen fetten Strich durch die Rechnung. Ein Virus löscht in erschreckend kurzer Zeit die Zivilisation aus und verwandelt einen Teil der Bevölkerung in blutrünstige Freaker, die sich mit Vorliebe vom Fleisch der nicht-infizierten Restmenschheit ernähren. Im ausbrechenden Chaos wird Sarah verwundet und Deacon bringt sie im letzten Augenblick noch zu einem Rettungshelikopter, muss aber mangels freien Plätzen mit seinem besten Kumpel Boozer am Boden bleiben. Eine Entscheidung, die ihm das Leben rettet - aber zu einem verbitterten Biker macht.

Kreischer, Krabbler und Brecher

Die Geschichte von Days Gone spielt knapp zwei Jahre nach dem emotionalen Prolog. Aus Deacon ist ein knallharter Kämpfer geworden, der mit seinem Motorrad die Farewell-Wildnis, die postapokalyptische Version des Bundesstaates Oregon in Nordamerika, durchstreift und sich todesmutig jeder Gefahr stellt.

Und davon gibt es reichlich, denn ihr könnt sicher sein, dass alles und jeder versucht euch ins digitale Nirvana zu verfrachten. Vor allem begegnet ihr den Freakern, infizierte Menschen, die sich in eine Zombie-Unterart verwandelt haben, grässlich entstellt und halb verrottet sind.

Days Gone Preview Vorschau
© Sony Interactive Entertainment

Im Gegensatz zum klassischen „The Walking Dead“ sind diese Untoten eher der Kategorie „World War Z“ zuzuordnen, streunen oftmals in ganzen Horden durch die Gegend und legen ein enormes Tempo an den Tag, wenn der Geruch von Frischfleisch in der Luft liegt. Als nicht weniger gefährlich erweisen sich andere Freaker-Varianten, wie die tückischen Krabbler, die in sicherem Abstand warten und hinterrücks über euch herfallen, die Kreischer, die mit ohrenbetäubenden Schreien Massen an Artgenossen alarmieren oder die brutalen Brecher, wahre Hünen, die schon mal locker ein ganzes Pistolen-Magazin wegstecken und euch im Nahkampf einfach zerquetschen.

Menschen sind die wahren Monster

Wenn das Leben eines lehrt, in YouTube-Kommentarspalten und beim Weltuntergang zeigt sich, wie dünn die Schicht der Zivilisation wirklich ist. Neben den Freakern bekommt Deacon es auch mit menschlichen Monstern zu tun. Da wären zum einen die Plünderer, die ihren Mitmenschen Fallen stellen und auch noch die letzte Habe wegnehmen und zum anderen die völlig irren Mitglieder des Rest in Peace-Kults. Diese nennen sich selber Rippers, verehren die Freaker und das Verbrennen von Gefangenen bei lebendigem Leib gehört zu ihren schrägen Ritualen.

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© Sony Interactive Entertainment

Damit nicht genug, bekommt Deacon es auch mit der Tierwelt Oregons zu tun und jederzeit kann ein Rudel Wölfe oder ein drei Meter großer Bär auftauchen, der eurem Bildschirmleben ein zügiges Game Over bereitet. Aber ganz wehrlos ist Deacon selbstverständlich nicht.

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