PlayNation Vorschau Battlefield 5

Battlefield 5 - Warum wir bis jetzt begeistert sind

Von Patrik Hasberg - Vorschau vom 17.07.2018 - 11:54 Uhr
Battlefield 5 Screenshot

Ein riesiger Sandkasten

Solltet ihr mit Battlefield 1 euren Spaß gehabt haben und im Nachfolger ein ähnliches Spielerlebnis erwarten, dann wird euch Battlefield 5 mit Sicherheit nicht enttäuschen. Vor allem die Battlefield-typische Schlachtfeldatmosphäre ist DICE wieder hervorragend gelungen. Besonders die Soundkulisse, die innerhalb der Reihe stetig verbessert worden ist, hat uns absolut umgehauen.

Schon in Battlefield 1 bekommen wir soundtechnisch einiges auf die Ohren, in Battlefield 5 kann DICE die Latte aber noch einmal ein Stückchen höher legen. Befinden wir uns beispielsweise in einem Haus und werden von einem Panzer beschossen, stellt sich alleine aufgrund der erschreckend realistischen Soundkulisse unweigerlich Gänsehaut ein. Wird nämlich eine Außenwand des Gebäudes von einem Projektil getroffen, bebt das gesamte Haus ohrenbetäubend. Schüsse und Explosionen innerhalb eines Gebäudes klingen hingegen deutlich dumpfer, als es außerhalb der Fall ist.

Dynamische Zerstörung aus dem Bilderbuch

Was wäre die Battlefield-Reihe ohne eine zerstörbare Umgebung? Battlefield 1 bietete uns bereits unzählige Möglichkeiten, um auf den jeweiligen Karten maximale Zerstörung anzurichten. Was macht schließlich mehr Spaß, als mit einem Panzer mit voller Geschwindigkeit in ein Gebäude zu rasen, um den nervigen, feindlichen Scharfschützen auszuschalten? In dem Vorgänger gibt es jedoch ein lineares Zerstörungssystem, wodurch Häuser bei Beschuss immer an bestimmen Bereichen auseinanderbrechen. In Battlefield 5 hat DICE dieses System deutlich dynamischer gestaltet und das kann sich wirklich sehen lassen.

Beispielshalber könnt ihr mit einem Panzer und genügend Schwung nicht nur in Häuser hineinfahren, sondern komplett durch die typisch norwegischen Holzhäuser hindurchbrettern. Das Gebäude wird dabei auch wirklich nur an den Stellen zerstört, an denen der Panzer durch die Wand bricht. Besonders anfällig sind solche Holzhäuser außerdem gegen Feuer. Sind diese einmal in Brand gesteckt worden, können sie einige Zeit lang lodern, was die Gebäude unbenutzbar für Infanterie macht.

Ein interessantes Detail: Fährt ein Panzer gegen eine Hauswand, rutscht der Schnee physikalisch korrekt vom Dach auf das Fahrzeug sowie die Insassen. Insgesamt soll die Physik in Battlefield 5 eine viel wichtigere Rolle einnehmen.

Ein gutes Beispiel dafür sind Druckwellen, die Auswirkungen auf die Spieler besitzen. Wir haben in der Closed Alpha am eigenen Leib erfahren, was die Entwickler darunter genau verstehen. Schlägt direkt neben uns ein Panzerprojektil ein, werden wir buchstäblich aus den Stiefeln gerissen und einige Meter nach hinten katapultiert. Dann müssen wir uns erst einmal kurz sammeln und neu orientieren. Selbst durch die Luft wirbelnde Mauerteile können Soldaten treffen und Verletzungen verursachen.

Auf der gespielten Karte Narvik sind übrigens nicht alle Häuser zerstörbar. Nach dem ersten Tag einer Grand Operation sind die Auswirkungen der Schlacht aber deutlich sichtbar. Wie detailliert die Zerstörung in Battlefield 5 genau ausfallen wird, beispielsweise bei Häusern mit mehreren Stockwerken und Steinmauerwerk, können wir zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht genau beurteilen. Gut gefallen hat uns aber schon jetzt, dass das Interieur im Inneren von Gebäuden umfangreicher ausfällt, wodurch Innenräume realistischer wirken.

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