PlayNation Vorschau Rust

Rust - DayZ trifft Minecraft - unsere Vorschau

Von Christian Liebert - Vorschau vom 19.02.2014 - 16:37 Uhr
Rust Screenshot

Mit Rust brachten die Indie-Entwickler bei Facepunch Studios ein interessantes Survival-Abenteuer im Stil von DayZ auf den Markt, das bereits in der Alpha über eine Million Mal bei Steam verkauft wurde. Ein voller Erfolg! Dicht gefolgt von Nachahmer-Vorwürfen weiß Rust dank einiger interessanter Neuerungen zum Zombiespiel von Dean Hall trotzdem zu begeistern. Anstatt die Welt zu durchforsten, finden wir uns auf einer großen Insel wieder und können uns unsere Umgebung zunutze machen. Damit setzt Rust auf kreative Ansätze, die seinerzeit schon Minecraft in den Olymp erhoben haben. Wir haben uns durch die Wälder der Insel gekämpft und zeigen euch in diesem Artikel, warum Rust mehr als nur ein billiger Klon ist.

Kein Ideenklau, sondern wirklich frischer Wind?

Zugegeben, nach dem Erfolg der Zombie-Survival-Mod DayZ für die Militär-Simulation ARMA 2 brach eine wahre Welle an Klonen los. Allen voran das unglückliche The War Z (nun Infestation: Survivor Stories), das vor allem zu seiner Markteinführung etliche Ohrfeigen kassiert hat. Da liegt es natürlich nahe, dass viele Fans des Survival-Genres von Rust anfangs nicht viel gehalten haben. Wieder nur eine Kopierkatze ohne Seele und nur zur Geldbeschaffung gedacht? In keinster Weise, denn hinter Rust verbirgt sich ein sehr interessantes Konzept, das sicher aus der Menge hervorzustechen weiß.

Geschaffen wird Rust von den Indie-Entwicklern bei Facepunch Studios. Das Spiel kann derzeit in einer Early-Access-Alpha auf Steam erworben werden und strotzt noch vor Fehlern. Nichts Neues heutzutage, wo jedes dritte Game bereits in einem frühen Stadium der Entwicklung auf die Masse losgelassen wird. Dabei verfolgt der Titel grundlegend das gleiche Konzept wie viele seiner Artgenossen: In einer postapokalyptischen Welt streifen wir blind umher und haben nur ein Ziel: Überleben. Hunger, Kälte und vor allem andere Überlebende machen uns hier die Existenz schwer. Willkommen auf Rust Island!

Das Abenteuer beginnt mit einem Stein

Eine wirkliche Geschichte verfolgt Rust nicht. Wir starten abgelegen auf einer Insel und tragen nur einen Stein, zwei Bandagen und eine Fackel bei uns. Nach kurzer Begutachtung der Umgebung beginnen wir damit uns sprichwörtlich zurück in die Steinzeit zu versetzen. Mit dem Stein in der Hand schlagen wir auf Bäume und Felsen ein. So erhalten wir wichtige Ressourcen, die wir schnell dank vorgegebener Rezepte weiterverarbeiten können. Aus Steinresten und Holz machen wir uns eine erste Axt, mit der neue Rohstoffe noch schneller abgebaut werden können. In kurzer Zeit haben wir eine beachtliche Menge Baustoffe angesammelt und beginnen damit erste Holzwände herzustellen, um ein Lager für die Nacht zu errichten. Die bricht nämlich schnell über uns herein und auch unsere Fackel hält nicht ewig. Ein Lagerfeuer ist ebenfalls eine gute Idee, vor allem, da wir von Hunger geplagt werden.

Mit der Axt in der Hand erlegen wir flott ein paar Tiere, essen ihr rohes Fleisch und vergiften uns damit: Das war keine gute Idee. Besser ist es, die Nahrung über dem Feuer zu grillen. Wenn der Tag hereinbricht, geht die Arbeit weiter. Das Leben in Rust führt uns zurück in die Zeit der Jäger und Sammler. Unsere ganze Umwelt ist nutzbar, um unser neues Leben als Einsiedler zu beginnen. Trügerische Ruhe? Auf jeden Fall, denn überall warten Gefahren auf uns. Neben wilden Tieren wie Bären oder Wölfen, denen wir mit einer simplen Axt noch recht hilflos gegenüberstehen, sind vor allem andere Spieler unser größter Feind. Rust setzt nämlich komplett auf PvP. Da hilft es, in Gruppen unterwegs zu sein und sich so vor Banditen zu schützen. Mehrere Hundert Spieler passen auf einen Server und alleine hat man oft keine Chance.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE

News zu Saturn

LESE JETZTSaturn - Sound-Tiefpreis-Woche nur noch diesen Sonntag!