PlayNation Vorschau Resident Evil 6

Resident Evil 6 - Vorschau: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Von Yannick Arnon - Vorschau vom 14.09.2012 - 10:59 Uhr
Resident Evil 6 Screenshot

Soziales Netzwerk für Zombiejäger

Grafisch holt Capcom noch einmal alles aus der MT Framework-Engine heraus. In Leons Passagen in der Ivy-Universität kamen die Locations schön schummrig beleuchtet und mit zahlreichen Deko-Blutlachen verschmiert daher, solche Momente lassen die Atmosphäre von anno dazumal erahnen. Das krasse Gegenstück dazu war der Part von Chris, der in dem ebenso erdachten wie an osteuropäische Staaten angelehnten Edonia stattfand. Abgesehen von der Third-Person-Perspektive, den Zombies und dem erwähnten Bossgegner könnte dieser Abschnitt auch genauso gut aus einer Shooter-Reihe von Activision kommen, kreatives Lob wird man für eine solche fast komplett in Grau gehaltene Spielumgebung wohl kaum bekommen. Zudem fiel uns häufiges Tearing ins Auge, das in der Verkaufsversion nicht mehr enthalten sein sollte. Bei Kameraschwenks fiel dies besonders deutlich ins Auge, das Bildwiederholrate kam jedoch selbst bei hohem Gegneraufkommen nicht ins Stocken und lief stabil weiter. Große Geschütze fährt Capcom auch im akustischen Bereich auf, wie schon Resident Evil: Revelations auf dem Nintendo 3DS wird auch der sechste Teil komplett lokalisiert mit deutscher Sprache und Texten hierzulande erscheinen, noch dazu ungeschnitten und ab 18 Jahren freigegeben. DLC scheint bereits beschlossene Sache zu sein, abgesehen von ein paar Karten für Mercenaries gibt es jedoch keine konkreten Ankündigungen. Zu Resident Evil 5 erschienen 2010 zwei Bonuskapitel, die die Handlung des Hauptspiels weiter ergänzten. Etwas Ähnliches wäre auch hier wieder denkbar, schließlich warten hier mit Jill Valentine und Claire Redfield zwei der beliebtesten Charaktere der Reihe auf einen weiteren Auftritt auf der großen RE-Bühne.

Mehr als nur Statistiken: Auf Resident Evil.net warten Challenges und freischaltbare Bonusinhalte.

Für andauernden Spaß im Kampf gegen Biowaffen aller Art soll der kostenlose Online-Service Resident Evil.net sorgen, für den ihr lediglich ein Exemplar von Resident Evil 6 und eine Internet-Verbindung benötigt. Dort werden nicht nur Statistiken über euren Spielverlauf wie Multiplayer-Kills oder Highscores in Mercenaries gespeichert und können mit Freunden verglichen werden, sondern ihr könnt an Challenges teilnehmen und  spezielle Achievements sowie Punkte verdienen, die dann anschließend gegen diverse Boni wie alternative Outfits für die verschiedenen Spielmodi eingetauscht werden dürfen. Die Plattform ist direkt an Facebook und Twitter angebunden, damit ihr auch mit Hilfe der sozialen Netzwerke immer auf dem neuesten Stand bleibt, eine App für Smartphones ist bereits in Arbeit. Weiterhin werden regelmäßig offizielle Wettbewerbe mit dicken Score-Belohnungen veranstaltet, die euch vor eine bestimmte Herausforderung stellen, z.B. 10.000 Zombies innerhalb eines bestimmten Zeitlimits zu töten. Unter all jenen, die diese Herausforderung bewältigt haben, wird ein Spieler zufällig als Gewinner bestimmt, der in seinem Profil mit einem Siegergürtel ausgestattet wird. Der Titel muss dann in folgenden Challenges verteidigt werden, sonst sackt ihn jemand anders ein. In eurer Chronik wird jedoch gespeichert, wann und wie oft ihr als Gewinner solcher Events hervorgegangen seid. Als kleines Gimmick könnt ihr auf RE.net auch Objekte und Action-Figuren kaufen, um eure eigenen Dioramen zu erstellen.

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