PlayNation Vorschau Asura's Wrath

Asura's Wrath - Ein zorniger Halbgott, Cliffhanger und Dampfbäder

Von Yannick Arnon - Vorschau vom 20.02.2012 - 10:16 Uhr
Asura's Wrath Screenshot

Zwar kündigte Capcom an, dass man sich in Zukunft näher an den westlichen Markt anpassen wolle und lässt sogar den neuesten Devil May Cry-Ableger vom britischen Entwickler Ninja Theory anfertigen, aber keine Minute nach Beginn der Präsentation ist unmissverständlich klar: Asura's Wrath ist ein typisch japanisches Spiel von einem japanischen Entwickler über japanische Mythologie für eine japanische oder zumindest japanophile Zielgruppe.

RAAAAAAAAAAAAAAGE!!!!1

Asura ist mächtig wütend. Warum, das weiß er selbst nicht ganz so genau, denn Entwickler CyberConnect2 (u.a. die .hack-Reihe und der Story Mode von SoulCalibur V) hat den Protagonisten mit Amnesie versehen, was mittlerweile unter vielen Hauptcharakteren der Fall zu sein scheint. Die Sticheleien seiner Gegner deuten jedoch an, dass es etwas mit seiner Tochter zu tun hat, die von seinen Feinden gegen ihren Willen für düstere Pläne benutzt wird. Asura ist ein Halbgott, der einige Jahrtausende in der Unterwelt verbringen musste und nun ins Diesseits zurückkehrt. Als wäre das noch nicht genug, wird er auch noch zu Unrecht des Mordes an einer hochrangigen Gottheit beschuldigt. Damit haben wir auch schon genug Gründe zusammenbekommen, damit Asura die Angelegenheit in die eigenen Hände nimmt um herauszufinden, was zum Henker denn jetzt eigentlich Sache ist. Die Handlung ist in einzelne Episoden unterteilt, die insgesamt über einen Zeitraum von mehreren tausend Jahren spielen, was sich auch auf den Kampfstil des Protagonisten in der jeweiligen Epoche auswirken wird. Geradezu konventionell zeigt sich die Götter-Seifenoper beim Gameplay, bei dem Capcom großzügig bei den hauseigenen Serien God Hand und Devil May Cry gespickt hat.

Auch Asura kämpft sich durch Horden zahlloser Schergen und bildschirmfüllender Bossgegner, jedoch verzichtet er im Gegensatz zu Dämonenjäger Dante auf Schwerter oder Schusswaffen und vertraut lieber auf seine Fäuste, für weiter entfernt stehende Gegner kann er jedoch Energieprojektile aus seinen Handflächen abfeuern. Für Normalos greift ihr auf Schläge, Abwehr und Ausweichmoves zurück, richtig in Fahrt kommt das Spiel jedoch erst in den Bossfights, was wir gerne anhand des Duells gegen Obermotz Wyzen verdeutlichen möchten. In Phase 1 des Kampfes stürmen wir frontal auf den gigantischen Fettklops zu, wie in einem Railshooter müssen seinen Schüssen ausgewichen werden, während Asura seinerseits seinem Opponenten mit Dauerfeuer einheizt. Sobald die "Burst"-Leiste am oberen Bildschirm voll ist, beginnt eine Quick-Time-Sequenz, bei der Asura einen Angriff startet und unter dem Körper von Wyzen begraben wird, der danach auf den regungslosen Halbgott einprügelt. Nach ein paar Zornesschreien wird Asura zwar nicht zu einem Super-Saiyajin, dafür wachsen ihm vier zusätzliche Arme aus dem Rücken, mit denen er sich für Runde 2 bereit macht. Am Himmel erscheint ein riesiges Kanonenboot, dessen Torpedos ebenfalls per QTE zum Absender zurückgeschickt werden, um das Schlachtschiff anschließend in einer weiteren "Burst"-Sequenz zu versenken. Anschließend prügelt unser zorniger Halbgott Wyzen bis ins Weltall, woraufhin dieser auf planetare Größe anschwillt und – Fortsetzung folgt.

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