PlayNation Vorschau Far Cry 3

Far Cry 3 - Vorschau: Ein Traumurlaub dürfte anders aussehen

Von Redaktion PlayNation - Vorschau vom 29.08.2011 - 09:45 Uhr
Far Cry 3 Screenshot

Neben verkaufsstarken Marken wie Assassin's Creed und den putzig durchgeknallten Rabbids setzt Entwickler und Publisher Ubisoft auch auf ein neues Far Cry, mit dem man zu den Tugenden des herausragenden ersten Teils zurückkehrt. Erneut finden sich die Spieler auf einem pazifischen Eiland wieder, auf dem hinter jeder Ecke neue Bedrohungen lauern. Auf der gamescom durften wir einer von Lead Designer Keen Jaime gehaltenen Präsentation beiwohnen, bei der eine aktuelle Fassung des Ego-Shooters vorgestellt wurde.

Überlebenskampf im tropischen Inselparadies

Wirklich freiwillig landet Hauptfigur Jason Brody nicht auf der Insel. Jaime erklärt, dass Jasons Boot in die Luft gejagt wurde und seine Freundin von einer noch unbekannten Gruppe gekidnappt wurde, was an Jack Carvers Ausganssituation im ersten Teil erinnert. Mit Mühe und Not kann er sich auf die als Schauplatz dienende Insel retten, die einen erschreckenden Einblick in die Abgründe der menschlichen Psyche bietet. Ob die Bewohner der Insel Piraten oder Drogenhändler sind, ist unklar. Sie entführen unschuldige Menschen, um sie als Arbeiter für ihre Zwecke einzuspannen, welche auch immer das sein mögen. Am ehesten dürfte die Bezeichnung Verrückte mit Waffen zutreffen. Von einem Hügel aus beobachtet Jason das Geschehen auf der Insel und knipst ein paar grausame Exekutionen, die hierzulande bei der USK mit Sicherheit auf wenig Gegenliebe stoßen. Dummerweise wird er dabei von einem der Inselbewohner entdeckt und ausgeknockt, an einem Bootsteg kommt er wieder zu sich. Bei dem Übeltäter handelt es sich um Vaas, den bereits aus ersten Screenshots bekannten Irokesenträger.

 

Unser Protagonist ist in Fesseln gelegt und hat einen Felsbrocken an sein Bein gebunden. Im Hintergrund werden "benutzte" Arbeiter entsorgt, Jason dürfte ein ähnliches Schicksal erwarten. Panisch versucht er sich zu befreien, während der geradezu abwirkend erscheinende Vaas einen wirren Monolog hält. "Habe ich dir schon einmal gezeigt, was Wahnsinn wirklich bedeutet?", fragt er mit einem sadistischen Lächeln und kickt das Gewicht an Jasons Bein ins Wasser, woraufhin er unweigerlich mit in die Tiefe gerissen wird. Laut Jaime ist dieser Kotzbrocken erst die Spitze des Eisberges, was abgedrehte Charaktere angeht, keine besonders ermutigende Aussicht. Unter Wasser wird langsam die Luft knapp, deswegen muss der Spieler den A-Knopf mashen um die Fesseln zu sprengen. In letzter Sekunde kann Jason sich durch ein unterirdisches Höhlengeflecht an die Öberfläche retten, ab hier beginnt der spielbare Part. Wir befinden uns jetzt hinter einem Wasserfall, auf der anderen Seite steht eine Wache. Da durch das Tosen des Wasserfalls andere Geräusche untergehen, können wir uns von hinten an die Wache heranschleichen und ihn mit einer Assassination ausschalten, jetzt ist Jason im Besitz einer Schusswaffe und seine Hemmschwelle ist endgültig überschritten.

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