PlayNation Vorschau Brawl Busters

Brawl Busters - gamescom-Besuch: Die Kunst zu kämpfen!

Von Redaktion PlayNation - Vorschau vom 21.08.2011 - 17:59 Uhr
Brawl Busters Screenshot

Online-Shooter erweisen sich gut und gerne als schwieriges Geschäft, denn anders als in einem Offline-Titel punktet man nur schlecht mit einer reinen Kombination aus Story und gelungener Action. Zu diesen beiden Merkmalen gesellt sich nämlich noch das Gemeinschaftserlebnis als unumgängliche Notwendigkeit, die es während der Entwicklung zu beachten gilt. Das hat in der Vergangenheit oftmals dazu geführt, dass ein Online-Shooter zum lobbybasierten Spiel auf kleineren Schlachtfeldern wurde - eine Hintergrundgeschichte stand da eher nicht im Mittelpunkt. Folglich muss man sich bei der Produktion eines solchen Games also fragen, wie denn der Schritt, sich von anderen Konkurrenten abgrenzen zu können, ohne Story gelingen mag. Bei den Mitarbeitern von Rock Hippo Productions ist dies nicht anders. Hier scheint der Versuch, sich durch kreative Ideen bei der Gestaltung der Grafik und Charaktere eine Sonderstellung zu sichern, gelungen, wie Chefredakteur Thomas Wallus auf der gamescom 2011 von Marketing Manager Flavio Daniel Caracas beim Anspielen erfuhr.

Toy Story: Hardcore - Es gibt es!

Bevor wir uns an dieser Stelle dem noch unveröffentlichten Brawl Buster und somit dem zurzeit interessanteren der beiden von den Rock Hippo Studios entwickelten Spielen widmen, sei ein Blick auf das Erstlingswerk MicroVolts erlaubt. Auch dieses fällt in die Kategorie der Online-Shooter und ist kurz beschrieben das, was man sich unter einem Hardcore Toy Story vorstellen könnte, wobei der Begriff Hardcore in diesem Zusammenhang relativ ist. An sich ist MicroVolts nämlich, exakt bezeichnet, ein Online Multiplayer Toy Shooter.

Der Spielende entscheidet sich darin vor dem Startschuss für einen von vier vorgegebenen Charakteren. Allein dies zaubert, wie es bei Spielwaren schließlich sein muss, ein Lächeln auf die Lippen, zumindest wenn man die Figur C.H.I.P betrachtet und diese sich gerade aus Teilen von Bierdosen zusammensetzt. Verzichtet man aus Überzeugung aber sowohl auf den Look von Niedrig- oder Hochprozentigem, so ist dies kein Grund zu Sorge. Zu den Stärken von MicroVolts zählt nämlich die Vielfalt an Individualisierungsmöglichkeiten. Möchte man unbedingt als C.H.I.P unterwegs sein, so ist dies unter anderem auch in zusammengeschusterter Form einer Batterie möglich.

In den von Spielern erstellten Räumen folgt man dann den Regeln eines der sieben Modi und kann während des Gefechts zwischen sieben vorgegebenen Waffen wechseln. Alles läuft somit eher einfach und dennoch nicht nach festem, langweiligem Schema ab. Dafür sorgen bereits die unterschiedlichen, kreativen und witzigen Karten. In unserem Falle schlichen und rannten wir beispielsweise durch Lüftungsschächte, sprangen über Küchenzeilen oder stiegen durch Rohre. Es ist exakt das ungewohnt himmlische Gefühl, das man schon aus Toy Story kennt - selbst Blut spritzt noch immer nicht.

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