PlayNation Vorschau Craft of Gods

Craft of Gods - Halbgötter und mehr: Craft of Gods im Preview

Von Redaktion PlayNation - Vorschau vom 09.12.2009 - 18:10 Uhr
Craft of Gods Screenshot

Um im MMO-Universum zu den Exoten gezählt zu werden bedarf es mittlerweile schon außergewöhnlichen Leistungen, schließlich will die Flut neuer und nicht immer ganz origineller Spielkonzepte nicht abebben. Craft of Gods erreicht diesen Status jedoch bereits durch seine, für unser aller Lieblingsgenre eher ungewöhnliche, Herkunft. Was darüber hinaus geboten werden soll berichten wir euch in unserem Preview zum Spiel.

Italienisch für MMO-Anfänger

Der Gedanke an Italien lässt hierzulande wohl eher Assoziationen wie Berlusconi, gutes Essen, organisiertes Verbrechen oder recht passablen Fußball aufkommen, hitverdächtige MMOs stehen jedenfalls ziemlich weit unten auf der Liste. Aber man soll ja laut Mama Miracoli die Spaghetti nicht vor dem Essen tadeln - oder so ähnlich - und es hat in diesem Sinne noch keinem geschadet, ein paar ansonsten recht gesunde Vorurteile über Bord zu werfen. Dem Team vom italienischen Online-Publisher Kalicanthus wäre eine solch heroische Tat zumindest sehr recht, denn schließlich möchte es in Zusammenarbeit mit dem russischen Entwicklerstudio Cyberdemons schon in Kürze ein paar neue Kohlen ins Feuer legen, die den interessierten Spieler allerdings nur im monatlichen Abonnement wärmen werden. Bereits auf der diesjährigen gamescom in Köln hatte man mit dem Fantasy MMO-Titel Craft of Gods vorsichtig auf sich aufmerksam gemacht und mittlerweile erfreuen sich einige Auserwählte an der kürzlich gestarteten Closed-Beta Phase. Ein derart weit gediehenes Projekt ist natürlich auch für uns ein hinreichender Anlass, dem Spiel ein paar Preview-Zeilen zu widmen und der eigenen Vorurteile Herr zu werden.

Was zum Teufel ist slawische Mythologie?


Wer jetzt an eine Krankheit denkt täuscht sich gewaltig, denn schließlich bildet die slawische Mythologie den Hintergrund für Craft of Gods und soll der kommenden 3D-Fantasywelt Akvilon die entsprechende Würze verleihen. Und so schuf Rod der Erbauer aus der Dunkelheit die drei Welten Jav, Prav und Nav, sodann die Vogelmutter Sva und den himmlischen Vater Svarog. Letzter erschuf den Himmel, den Berg Alatyrskaya und aus diesem wiederum den feurigen Simargl, der wiederum ... schuf ...schnarch... ok, also hier die Fassung, die etwas hinter der Länge des Alten Testaments zurückbleibt:

Akvilon ist in die beiden Hälften Avi und Navi gespalten, die durch die Wurzeln eines heiligen Baums miteinander verbunden sind. Und während die guten Jungs in Form des Göttervaters Svarog und seines Sohnes Simargl Grundstücke auf Avi bevorzugen, bezog die finstere große schwarze Schlange samt ihrer Dämonenbrut den Kontinent Navi. Es liegt auf der Hand, dass die dunkle Seite der Macht begehrliche Blicke auf Avi wirft und ihre Schergen - die Dasuni - entsandt hat. Svarogs Antwort ist die Erschaffung der Menschen und der Riesen ... und schon haben wir einen ordentlichen Krieg.

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