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Assassin’s Creed Odyssey: Unsere epische Irrfahrt durch das antike Griechenland

Von Cynthia Weißflog - News vom 01.10.2018 11:00 Uhr

Zwischen den Fronten

Das erste historische Ereignis, das wir miterleben, ist der berühmte Kampf gegen die Perser, bei dem der eiserne Wille und das überragende Ehrgefühl Spartas nur allzu deutlich wird. Diese Szene steht stellvertretend für die ständig angespannte Lage zweier verhärteter Fronten, inmitten wir uns unentwegt befinden. Dabei verlangt das Spiel jedoch mehr als nur das bloße Ausharren zwischen den beiden Parteien Athen und Sparta und greift dafür auf eine alte, aber erweiterte Spielmechanik zurück: Das Erobern bestimmter Gebiete. In diesem Fall sind es die einzelnen griechischen Stadtstaaten, die es zu schwächen gilt, um eine Eroberungsschlacht auszulösen.

Dafür muss der amtierende Staatsführer getötet werden, der zwar von vornherein erreichbar ist und theoretisch direkt zu Beginn getötet werden kann, aber bei einer hohen bestehenden Staatsstärke sehr gut beschützt wird. Schwächt ihr diese Barriere durch das Töten von Soldaten der vorherrschenden Fraktion, das Verbrennen von Kriegsvorräten oder das Plündern des Staatsschatzes, dringt ihr um einiges leichter zu ihm durch oder findet ihn sogar gänzlich verlassen auf der Straße vor. Nach seinem Tod könnt ihr euch zum großen Schlachtfeld begeben und für die endgültige Eroberung ins Kriegsgetümmel stürzen.

In einer Art Arena-Kampf spawnt ihr nach einer Abblende inmitten der kämpferischen Auseinandersetzung und müsst die Schlacht zu euren Gunsten entscheiden, in dem ihr beispielsweise eine gewissen Anzahl Soldaten durch eure eigene Hand erledigt. Nach Abschluss dieser Voraussetzung erfolgt eine Meldung und ihr habt die Fraktion erfolgreich bei ihrer Eroberung unterstützt. Doch Vorsicht: Mit eurer Entscheidung Gebiete zu erobern oder von den einzelnen Kriegsparteien besetzte Stadtstaaten zu verteidigen, positioniert ihr euch selbstverständlich.

Kleine, aber feine Änderungen

Insgesamt wirken viele Bewegungen weitaus flüssiger und passender, die Mimik und Gestik der Charaktere weitaus detailreicher und damit lebhafter, ja, charakteristischer. So ähnelt auch die Dialogführung nun weitaus mehr dem, was wir von einem Rollenspiel erwarten würden. Denn es sind tatsächliche Zwischensequenzen, die ohne unser Zutun bei jedem Gespräch einen Kamerawechsel vornehmen und das nicht nur innerhab der Hauptquest. Dabei entstehen nun mehr Dynamik und Emotionalität.

Zudem hat das Spiel offenbar ein größeres Pensum an Bewegungsabläufen erhalten, das den Realismus ebenfalls steigert. Etwas unlogischer ist dagegen die Tatsache, dass sich einige Kisten oder Vasen nun in kürzester Zeit wieder neu mit Loot füllen, ebenso die von Feinden besetzten Orte, die wir vermeintlich abgeschlossen haben, wobei letzteres bereits in Assassin’s Creed Origins der Fall war.

Neu ist auch, dass der Schmied anscheinend das allgemeine Handelsmonopol übernommen hat, denn außer ihm existieren keine anderen Händler mehr. Bei ihm gibt es nun sowohl Pferde und Materialien, als auch Waffen und Rüstung. Eure Ausrüstung möchte er jetzt anscheinend nicht mehr zerlegen, weshalb ihr, neben den bereits erwähnten sammelbaren Ressourcen in der Natur, andere Quellen benötigt.

Deshalb sind in Waffenständern und Kisten weitaus mehr Gegenstände und Materialien enthalten, um euch halbwegs angemessen mit allem zu versorgen, was ihr benötigt. Außerdem wird Assassin’s Creed Odyssey nach Veröffentlichung noch einige zusätzliche Inhalte bereithalten, von denen einige für alle kostenlos zum Download zur Verfügung stehen werden.

Alle Infos dazu gibt es hier:

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Grafik & Bugs

Im Allgemeinen lief Assassin’s Creed Odyssey während unseres Tests auf der PlayStation 4 Pro bis auf einige wenige Probleme fehlerfrei. Das schließt das einmalige Verschwinden einer Leiche ein, die nach einem Neustart des Spiels jedoch wie von Geisterhand wieder aufgetaucht ist und sich nachträglich sogar looten ließ. In zwei weiteren Situationen ist unsere Framerate so stark gesunken, dass das Spiel nicht mehr spielbar war und ebenfalls nur ein Neustart half. Ansonsten lief das Spiel flüssig mit kurzen Ladezeiten, vor allem, wenn die Größe der offenen Spielwelt bedacht wird.

Die Ragdolls nahmen außerordentlich korrekt auf Gegenstände Rücksicht und waren Teil einer sehr durchdachten und ausgereiften Spielphysik, angepasst an die Kampfmöglichkeiten und Eigenheiten der jeweiligen Umgebung. Insgesamt waren deshalb Kleinigkeiten, wie das nachträgliche Laden einiger Texturen oder die etwas weniger grazilen Hindernisüberquerungen unseres Pferdes, zwar stellenweise vorhanden, haben das Spiel aber nicht seiner Atmosphäre beraubt. Teilweise ist höchstens die Tastenbelegung etwas ungünstig gewählt, wenn mit einer Taste sowohl Gespräche begonnen werden, aber ebenso eine Eliminierung durchgeführt werden kann.

Layla in London

In den seltenen, aber doch vorhandenen Gegenwartssequenzen, befinden wir uns mit Layla sowie ihrem mobilen Animus inzwischen in London und haben ein von den Assassinen zur Verfügung gestelltes Team, dass uns bei unseren Nachforschungen unterstützt. In unseren kurzen Erholungspausen können wir dabei einen mit einigen Easter Eggs und Hintergrundinformationen ausgestatteten Raum ein wenig erkunden.

Trotz der Tatsache, dass die Gegenwartsequenzen hier wieder etwas hinein integriert wirken, so sind sie leider doch Teil des Spiels, da sie die Basis und der Ursprung dafür sind, weshalb wir dieses Spiel überhaupt in einem Animus nacherleben können. Wie Layla passend dazu formulierte: „Assassine zu sein bedeutet nicht immer nur von Dach zu Dach zu springen, sondern die Geschichte dahinter zu kennen.“ Wie recht sie doch hat!

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