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Assassin’s Creed Odyssey: Unsere epische Irrfahrt durch das antike Griechenland

Von Cynthia Weißflog - News vom 01.10.2018 11:00 Uhr

Die Gemeinsamkeiten zum Vorgänger

Vielen werden jedoch genauso die von Origins übernommen Elemente auffallen, denn davon gibt es doch so einige. Beispielshalber sind das allgemeine Menü-Design und das HUD beinahe identisch. Die Verwaltung der Quests, das Inventar und auch die Weltkarte erhielten einige optische und strukturbedingte Änderungen, sind im Prinzip aber ebenfalls gleichgeblieben. Weiterhin steht euch nach wie vor die exakt identische Umgebungserkundung durch einen Adler zur Verfügung, die Zähmung und das Streicheln bestimmter Tiere ist ebenfalls noch möglich und auch der Fotomodus existiert weiterhin. Gleichzeitig wurde das Loot- und Belohnungsprinzip in vielerlei Hinsicht übernommen.

Ein Beispiel wären die Rätsel, bisher geschrieben auf teures Papyrus, die jetzt auf ein für das gesamte griechische Altertum typisches Schreibmaterial verewigt wurden, Tonscherben mit dem Namen Ostraka. Deshalb wurde lediglich Name in Ostrakon-Rätsel umgeändert. Wir werden aber nach wie vor durch einen ominösen Text zu einem nicht markierten Ort auf der Karte geführt, an dem sich eine Belohnung verbirgt.

Weitere Fähigkeitenpunkte erhaltet ihr zudem weiterhin durch das Erkunden von geheimnisvollen, verborgenen Gräbern. Ebenfalls wurden die Steuerung und das Parkour-System weitestgehend beibehalten. Demnach fühlten sich das Laufen, die Kletteraktionen und das Reiten, bis auf einige optimierende Änderungen, sehr vertraut an. Außerdem existieren im Shop nach wie vor Lootboxen, die Zeitersparnisse oder In-Game Spielereien, wie Pferdeskins für unser treues Ross Phobos, freischalten, aber ebenso getrost außer Acht gelassen werden können.

Das erweiterte Kampfsystem und die Rüstungsmöglichkeiten

Jedoch erfuhr das Spiel mit Assassin’s Creed Odyssey auch Überarbeitungen. Einige davon betreffen das Kampfsystem, den Fähigkeitenbaum und die Rüstungsmöglichkeiten. Allgemein wurden die Kampfanimationen überarbeitet und mit weicheren Übergangen versehen, wodurch ein realistischerer und flüssigerer Eindruck als zuvor entsteht. Das Kampfsystem an sich wurde größtenteils aus Origins übernommen, aber durch verschiedene Spezialfähigkeiten erweitert, wodurch das Gefecht wesentlich beeinflusst und ein eigener Kampfstil zusammengestellt werden kann.

Dafür wurde der Skilltree zwar erneut in Attentäter für Stealth-Aktionen, Krieger für Nahkämpfe und Jäger für Fernkampangriffe eingeteilt. In Odyssey werden allerdings tatsächlich neue Fähigkeiten in den entsprechenden Kategorien zur aktiven Nutzung freigeschaltet und nicht nur die bereits vorhandenen Skills durch eher passive Vorteile ergänzt. So kann ein Kampf nun erleichtert und vor allem individualisiert werden, indem ihr die freigeschalteten Skills in einem separaten Menü im HUD eigenständig anordnet und während des Kampfes per Shortcut darauf zugreift. Dazu zählt unter anderem der berühmte Spartaner Tritt, der Gegner einige Meter von euch wegkatapultiert oder ein tödlicher Pfeilregen. Dafür muss Adrenalin durch bestimmte Aktionen wie erfolgreiches Parieren, Ausweichen oder Treffer im Kampf aufgeladen und eine Regenerationszeit der entsprechenden Fähigkeit berücksichtigt werden.

Eine weitere Neuerung stellt die nun separat voneinander ausstattbare Rüstung für Kopf, Arme, Torso, Hüfte und Beine dar. Jede hat dabei unterschiedliche Eigenschaften und Werte, die somit differenzierte Vorteile bieten – einige von ihnen beeinflussen sogar Kassandras Erscheinung und können ihr diverse Körper- und Gesichtsbemalungen verleihen. Die dazugehörigen Upgrades, sogenannte Gravuren, können ebenfalls unabhängig voneinander an dem entsprechenden Rüstungsteil, aber auch an euren Waffen angebracht werden. Gravuren erhaltet ihr über mehrere Wege im Spiel und fügen spezielle Werte hinzu, die eure Ausstattung entsprechend individualisiert.

Je nachdem wie gut eure Ausrüstung ist (gewöhnlich, selten, legendär oder episch), könnt ihr eine oder mehrere Gravuren auf den Gegenständen anbringen. Zudem gibt es Rüstungssets epischer Qualität, die nach großen griechischen Heroen benannt sind und erst in ihrer Gesamtzusammenstellung besonders hilfreiche Effekte besitzen. Pfeile können nun übrigens im Inventar hergestellt werden. Durch bestimmte Skills können hierbei ebenso Pläne für vergiftende, betäubende oder brennende Pfeile freigeschaltet werden.

Die Kopfgeldjäger suchen euch

In gleicher Weise verfügen die zahlreichen Gegner über derartige Spezialangriffe sowie Kampfvorteile. Neben Banditen, Piraten und den sich in Kriegsstimmung befindlichen Spartanern sowie Athenern, machen euch in Assassin’s Creed Odyssey zu allem Übel noch andere Rabauken zu schaffen. Trugen diese in Origins noch die Bezeichnung Phylakes, so heißen sie in diesem Teil schlichtweg Kopfgeldjäger und erhalten sogar ein ganz eigenes Rang-System.

Deshalb wurde ihnen ein eigener Menüpunkt zugewiesen, unter dem ihr die einzelnen Söldner aufrufen und etwas über ihre Stärken und Schwächen erfahren sowie ihre Position verfolgen könnt. Allerdings setzt dies voraus, dass ihr sie vorher auf euren Streifzügen bereits entdeckt habt. Das ist jedoch kein Problem, denn solltet ihr einigen illegalen Aktivitäten wie Mord, kriegerischen Auseinandersetzungen, Diebstahl (Ja, nicht alle Kisten gelten diesmal als euer Eigentum!) nachgehen, kann euer Gesucht-Status bis zu fünf Stufen nach oben klettern und euch gleich mehrere Kopfgeldjäger auf den Hals hetzen.

Habt ihr Erfolg und besiegt die Kopfgeldjäger, seid ihr nicht nur fähig in einem speziellen Rangsystem aufzusteigen, sondern auch von jedem einzelnen Söldner eine lohnenswerte Belohnung zu erbeuten. Solltet ihr euch auf keinen Kampf einlassen wollen, könnt ihr Stifter ausbezahlen oder das Kopfgeld auf die eigene Rechnung nehmen. Für Sparfüchse genügt es allerdings, sich eine Zeitlang bedeckt zu halten und dem Ärger aus dem Weg zu gehen, denn so sinkt ebenfalls langsam aber sicher der Kopfgeldstatus.

Unser Schiff, unsere Mannschaft, unsere Schlacht

Jawohl, die Schiffskämpfe sind zurück und wen wundert es? Denn Griechenland mit all seinen Inseln ist umgeben von Wasser und bietet sich für Seegefechte hervorragend an. Historisch ist dies zudem keineswegs an den Haaren herbeigezogen, denn Kämpfe zu Schiff waren damals mehr oder weniger die Regel. Dementsprechend besteht die Kampfausstattung des Schiffs ausschließlich aus den damals üblichen Mitteln: Pfeil-Salven und Speere. Jedoch könnt ihr mit der neuen Vielfalt an Materialien euer Schiff und sogar eure Mannschaft in Sachen Waffenschaden, Ausdauer und Mannstärke weiter aufrüsten und alles mit einem neuen Look ausstatten.

Sollten bei euch nun einige dunkle Erinnerungen an nicht enden wollende Seeschlachten in Assassin’s Creed IV Black Flag zurückkehren, wird hiermit eine Entwarnung ausgesprochen. Obwohl das System angenehm überarbeitet und um einen eigenen übersichtlichen Menüpunkt erweitert wurde und die Seekämpfe wirklich Spaß machen, sind diese kein zentraler Bestandteil des Spiels. Immerhin spielen wir keinen Piraten mehr, sondern werden auf unseren Reisen auf dem Meer nur gelegentlich von Halunken angegriffen und müssen den Weg frei räumen, um in unserer Geschichte etwas voranzukommen.

Eure Crew könnt ihr außerdem durch eine eigene Entermannschaft erweitern, die ihr euch aus seltenen, legendäreren oder epischen Besatzungsmitgliedern zusammenstellt und einen oder mehrere Vorteile mit sich bringen, wie beispielshalber einen erhöhten Pfeilschaden. Crew-Mitglieder erhaltet ihr, indem ihr Gegner aller Art niederschlagt und selbstständig anheuert oder durch das erfolgreiche Absolvieren von Quests und die Wahl passender Gesprächsoptionen. Doch damit nicht genug, es kehrt eine Möglichkeit ins Spiel zurück, die schon in Assassin’s Creed Brotherhood und Syndicate existierte: Das Herbeirufen von Verstärkung zur Unterstützung bei Kämpfen.

In eurem Skilltree könnt ihr beispielsweise freischalten, dass einige eurer Seeleute zur Ablenkung erscheinen und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ähnlich den Konkubinen in Assassin’s Creed 2. Die Seekämpfe und das Entern ähneln dagegen sehr denen in Black Flag. Euer Schiff repariert sich nach dem endgültigen Versenken aber diesmal automatisch und an die geladene Fracht gelangt ihr nur, wenn ihr sie anschließend auf dem Meer aufsammelt. Dieser See-Loot erscheint jedoch auch zufällig, ohne zuvor selbstständig Schiffe versenkt zu haben. Im Übrigen habt ihr auf eurem Schiff sogar eine hauseigene Nachrichtentafel, die maritime Aufträge enthält und häufig auf 24 Stunden begrenzt sind.

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