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Death Stranding - Einsteiger-Guide: Was muss ich am Anfang beachten?

Von Daniel Busch - Artikel vom 08.11.2019 - 13:09 Uhr
© Kojima Productions

„Death Stranding“ ist frisch erschienen und viele von euch erleben gerade die ersten Schritte in dem merkwürdigen Abenteuer. Unser Einsteiger-Guide hilft euch weiter.

Death Stranding ist gerade erst erschienen und euch erwartet ein völlig neues Abenteuer von Metal Gear Solid-Mastermind Hideo Kojima. Um euch den Einstieg zu erleichtern, haben wir einige Tipps für euch vorbereitet.

Hauptaufgabe ist das Ausliefern von Paketen

Das Gameplay von „Death Stranding“ besteht in erster Linie aus dem Ausliefern von Fracht. Ihr werdet also im Spiel eine Reihe von Missionen annehmen und diese durchführen. Ist eine Auslieferungsmission erledigt, wird euch ein Ergebnis-Bildschirm präsentiert. Für verschiedene Punkte wie der Zustand der Fracht, die Liefermenge oder das Liefergewicht erhaltet ihr Likes und abschließend eine Wertung.

Death Stranding
© Kojima Productions

Je tatkräftiger ihr also im Spiel ackert, desto mehr Likes winken euch. Einen spielerischen Nutzen hat die Glückswährung zwar nicht, kann euch aber die ein oder andere Trophäe einbringen. Eine Trophäe winkt zum Beispiel für das Erreichen von 50.000 Likes.

Death Stranding Death Stranding Ihr sammelt Likes, aber bringt das auch einen spielerischen Nutzen?

Plant eure Route und setzt Wegpunkte

Hauptaufgabe in „Death Stranding“ ist es, eure Fracht sicher ans Ziel zu bringen. Dafür müsst ihr oftmals lange Strecken und viele Hindernisse überwinden. Schaut also auf der Karte nach, ob zwischen euch und eurem Ziel zum Beispiel ein großer Fluss oder ein Berg ist und nehmt einen zwar längeren Umweg, der euch die Fracht aber sicherer abliefern lässt.

Ihr könnt auch Wegmarkierungen setzen, die anschließend in der Spielwelt als gestrichelte Linie angezeigt werden. In der Kartenansicht zieht ihr den Cursor dafür bei gedrückter Vierreck-Taste von eurem Standort zum Ziel. Allerdings könnt ihr damit nur die direkte Luftlinie anzeigen lassen. Mitunter hilft es also bei verwinkelten Wegen direkt mehrere Wegpunkte hintereinander zu setzen, denen ihr dann folgen könnt.

Death Stranding Death Stranding Guide: Wie ist das Gameplay aufgebaut und was ist das Strand-Genre?

Habt immer TCKs und Leitern dabei

Euer Weg zum Lieferort kann wie gesagt manchmal sehr hürdenreich oder lang sein. Da kann eine Leiter ein wahrer Heilsbringer sein, um euch beispielsweise schnell über eine Felswand oder über einen Fluss zu bringen.

Leitern könnt ihr direkt auf eurem Rücken transportieren, andere Konstruktionen werden dagegen mit TCK-Modulen gebaut. Die kleinen Kästen erlauben es euch, in der Open World Briefkästen, Brücken, Stromgeneratoren und mehr zu bauen. Geht eurem Bike mitten in der Pampa der Saft aus, dann könnt ihr den Akku schnell mit einem selbst gebauten Generator aus einem TCK aufladen.

Fracht möglichst gut verteilen

Zum Start einer jeden Mission müsst ihr entscheiden, welche Fracht und Gegenstände ihr mitnehmt und wie ihr sie an eurem Körper anordnet. Besonders zu Beginn des Spiels habt ihr noch keinen Zugriff auf einen Fuhrpark von Trucks oder Threewheelern und seid die meiste Zeit zu Fuß unterwegs. Daher ist eine gute Planung wichtig. Achtet auf den Körperschwerpunkt von Sam und ladet nicht alles nur auf den Rücken, sondern bringt auch gleichmäßig an den Arm- und Beinhalterungen etwas an. Wichtig ist außerdem, euch nicht zu überladen, sonst bewegt Sam sich nur sehr langsam vorwärts. Wie überlastet Sams Körper ist, könnt ihr immer am unteren, linken Bildschirmrand erkennen.

Death Stranding
© Kojima Productions

Fracht lässt sich automatisch anordnen, aber das kann auch Tücken haben

Mit der Dreieck-Taste lässt sich die Fracht automatisch anordnen, was euch viel Zeit erspart. Im Grunde gibt euch das Spiel so immer die beste Verteilung der Fracht in Sekundenschnelle vor. Nutzt dieses Quality-of-Life-Feature also ausgiebig.

Probleme gibt es nur, wenn ihr auszuliefernde Fracht wie eine Pizza dabei habt. Diese darf nicht schräg oder senkrecht gehalten werden. Leider achtet das Spiel nicht auf solche Kleinigkeiten, wenn ihr die Fracht automatisch anordnen lasst und weshalb ihr da nochmal manuell nachjustieren müsst.

Nutz den Odradek-Scanner

Der Odradek-Scanner ist ein Umgebungsscanner, der euch in verschiedensten Bereichen hilft. Nutzt ihn also.

  • Ihr könnt unwegsame Stellen in der Umgebung und die Wassertiefe eines Flusses offenbaren.
  • Ihr könnt den Scanner der MULEs damit negieren, damit sie euch nicht entdecken.
  • Ihr könnt GDs sehen, sofern das BB nicht allzu gestresst ist.

Tipps für den Kampf gegen MULEs

Im verlinkten Guide haben wir einige Tipps zusammengetragen, die euch in den Auseinandersetzungen mit den MULEs helfen. Darin verraten wir unter anderem, warum die Bola-Gun die wohl beste Waffe gegen diese Gegner ist.

Wie ihr GDs besiegt

Diese geisterhaften Wesen lassen „Death Stranding“ schon zu einem kleinen Horror-Spiel werden. Wie ihr gegen diese Wesen kämpfen könnt und wie ihr es sogar schafft, aus einem Kampf zu entfliehen, verraten wir im verlinkten Guide.

Kümmert euch um das BB

Das BB ermöglicht es euch, die GDs zu sehen. Aber nur solange, wie es nicht gestresst ist oder an Autotoxämie leidet. Fängt das Baby nach einem Sturz oder Ähnliches an zu weinen, dann wiegt die Kapsel etwas im Arm, damit es sich wieder beruhigt und sein volles Potenzial entfalten kann. Ihr könnt zudem eure Beziehung zu dem Baby verbessern, indem ihr Sachen macht, die ihm gefallen. Seien es das Vernichten von GDs oder einfach nur witzige Fratzen vorm Waschbeckenspiegel. Je mehr ihr euch mit dem kleinen Racker anfreundet, desto weniger anfällig ist sein Stresslevel und es leidet nicht so schnell an Autotoxämie.

Death Stranding
© Kojima Productions

Lasst niemals Reesourcen liegen

Auf euren Reisen werdet ihr öfters verlorene Fracht oder in der Gegend herumliegende Gegenstände sehen. Besonders Ressourcen wie Metalle oder Keramik solltet ihr immer mitnehmen. Sie dienen als Material für Konstruktionen wie Brücken und Straßen.

Auch chiralle Kristalle solltet ihr immer aufsammeln. Sie werden ebenso für Konstruktionen genutzt und dienen zudem als Treibstoff für die Lastenschweber.

Death Stranding Death Stranding Guide: Wie das Crafting-System im Spiel funktioniert

Lastenschweber sind eure besten Gefährten

Mit Fahrzeugen kommt ihr auf steinigen oder unwegsamen Gelände nicht weiter. Lastenschweber folgen euch trotzdem überall hin. Die kleinen schwebenden Gepäckträger könnt ihr mit Fracht volladen und ohne große Mühe hinter euch herziehen. Es lassen sich sogar mehrere Lastenschweber miteinander verbinden. Als Treibstoff werden chirale Kristalle benötigt. Stellt also sicher, dass ihr sowohl chirale Kristalle als auch immer mindestens einen Lastenschweber dabei habt.

Death Stranding
© Kojima Productions

Seid aber vorsichtig und achtet darauf, dass das Seil, mit dem die Lastenschweber befestigt sind, nicht abreißt. Dies kann passieren, wenn ihr eine zu steile Felskante passieren wollt. 

Habt ihr keine Fracht auf dem Lastenschweber geladen, könnt ihr diesen sogar als Hoverboard nutzen und selbst draufsteigen. Gibt es eine coolere Art, einen Berghang runterzusausen? Bestimmt nicht.

Ihr könnt eine Schnellreisefunktion freischalten

In Kapitel 3 der Story wird das Schnellreisen möglich. Fragile kann euch zu bereits besuchten privaten Räumen teleportieren. Der einzige Haken: All eure Fracht, die ihr gerade bei euch habt, wird im örtlichen Spind verstaut und zurückgelassen.

Death Stranding Death Stranding Guide: Wie der indirekte Multiplayer funktioniert

Seid immer mit ausreichend Blutbeuteln ausgerüstet

Sams Lebensenergie richtet sich nicht nach einer herkömmlichen Lebensanzeige, sondern danach, wie viel Blut er noch übrig hat. Durch Fallen oder gegnerische Angriffe verliert er Blut. Packt also viele Blutbeutel ein, sodass ihm der Lebenssaft nicht ausgeht. In der Spielwelt finden sich zudem immer mal ein paar Kryptobioten, die euch ebenfalls mit Blut versorgen.

Wollt ihr gegen GDs vorgehen, nutzt ihr Blutmunition. Habt ihr also keine Blutbeutel mehr, muss Sam selbst das Blut abgezapft werden und das hält er nicht lange durch. 

Death Stranding
© Kojima Productions

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