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Marvel - Angstdebatte: Wie das Multiverse in Far From Home das ganze MCU schädigen könnte

Von Lucas Grunwitz - Artikel vom 25.05.2019 - 15:31 Uhr
Marvel Screenshot
© Marvel

Es ist das Ende einer Ära. Der Abschluss einer runden Geschichte. Der Abschied von altbekannten Gesichtern. Nicht „Endgame“ beendet die Geschichte samt Phase 3 rund um die klassischen Avengers sondern Spider-Man mit seinem kommenden Filmableger „Far From Home“. Im Fokus verängstigter Zuschauer steht nun der Begriff „Multiverse“, der sogar derart gefährlich erscheint, dass er sogar den positiven Eindruck von „Endgame“ komplett über den Haufen werfen könnte. Woher dieser ganze Stress kommt, was es mit diesem Multiverse auf sich hat und warum die Gesamtsituation so heikel ist, verraten wir euch in unserem kleinen Comic-Exkurs und Ausblick zu „Spider-Man’s Far From Home“. Achtung Spoiler!

Worum geht es in Spider-Man's Far From Home?

„Spider-Man: Far From Home“ setzt wenige Minuten nach den Geschehnissen von Marvel’s The Avengers: Endgame an. Die Welt scheint gerettet, Familien wiedervereint und alles scheint halbwegs zur Normalität zurückzukehren. Der junge Peter Parker, Sprössling, Praktikant und indirektes Ziehkind des verstorbenen Tony Stark, muss mit dem ungeheuren Opfer seines Idols kämpfen, verfällt dabei sogar in ein depressives Tief. All das hindert den jungen Parker jedoch nicht daran, das Erbe von Stark anzutreten, kleinere Verbrechen zu vereiteln und parallel dazu noch den Pflichten seines Schuldaseins nachzukommen – Verantwortungsbewusstsein kann eben nicht weggeschnippt werden.

Peters Dasein als Schüler beschränkt sich im Rahmen dieses Films nicht nur auf sein College im Big Apple, sondern entführt den jungen Superhelden und dessen Klasse in die verschiedensten Regionen der Welt, unter anderem Deutschland und Italien. Dass es außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika keineswegs ruhiger zugeht, lernt Spider-Man spätestens dann zu akzeptieren, als Nick Fury ihn aufgrund interdimensionaler Raum-Zeit-Risse einberuft und gemeinsam mit Spider-Man-Bösewicht Mysterio in die Schlacht gegen verschiedenste Schurken schickt. „Far From Home“ ist somit kein simples Sequel mit klassischer Held-Bösewicht-Dynamik. „Far From Home“ und dessen Multiverse könnten Wegweiser für die kommenden Jahre des MCU werden. Bleibt die Frage im Raum, was dieses Multiverse ist und wie dessen Wichtigkeit überhaupt einzuschätzen ist.

© Marvel / Sony
© Marvel / Sony

Was ist das Multiverse und welche Szenarien gibt es?

Was Leser und Leserinnen in den Comics oder auf der Leinwand erleben, geschieht in den meisten Fällen im Rahmen eines in sich gebündelten Universums. Comicliebhaber beispielsweise erleben die Geschehnisse der Weltgeschichte auf Erde 616, was insgemein auch als Mainstream Erde bezeichnet wird. Zuschauer der Filme kennen das MCU, das zwar keine offizielle „Zahl“ hat, jedoch einen eigenen Verlauf der Geschichte präsentiert und somit ein eigenes Universum repräsentiert. Oftmals versucht Marvel jedoch den Blick auf das „Was wäre wenn …?“ zu lenken. Wie wäre der Civil War verlaufen, hätte Captain America für das Gesetz gestimmt und Iron Man wäre in die Opposition gewechselt? Was wäre, wenn Peter Parker nicht von einer Spinne gebissen wird?

Genau solche Fragestellungen werden außerhalb der uns bekannten Universen beantworten, die konsistent dann auf irgendeiner anderen Erde, beispielsweise Erde 2345, ablaufen. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass so viele alternative Versionen der uns bekannten Figuren existieren, wie auch verschieden Universen existieren. Bedeutet im Klartext: Nur weil eine Figur auf Erde 2345 gestorben ist, muss sie nicht gleichzeitig auch in Erde 616 den Löffel abgeben.

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