PlayNation Artikel Assassin's Creed Odyssey

Assassin's Creed Odyssey - 10 Gründe, wie das Spiel die Reihe revolutioniert

Von Philipp Briel - Artikel vom 10.10.2018 - 13:17 Uhr
Assassin's Creed Odyssey Screenshot

Seit nunmehr elf Jahren schlüpfen wir in der Assassin’s-Creed-Reihe in die Haut von Meuchelmördern und entledigen uns auf unserer Reise durch historische Schauplätze rund um den Erdball mehr oder weniger berühmter Feinde. In seinen acht Haupttiteln und zahlreichen Spin-offs hat sich die Serie, die ursprünglich als Ableger von Prince of Persia angedacht war, regelmäßig neu erfunden. Wir zeigen euch 10 Gründe, wie Assassin’s Creed Odyssey die Reihe revolutioniert hat.

1. Freie Geschlechterwahl

Assassin’s Creed Odyssey lässt euch erstmals in der Geschichte der Reihe die Wahl des Geschlechts. Bereits in Assassin’s Creed Syndicate konntet ihr in bestimmten Missionen zwischen den Geschwistern Jacob und Evie Frye wählen, doch der Ausflug ins antike Griechenland geht noch viel weiter.

Schon Beginn müsst ihr entscheiden, ob ihr eure Odyssee lieber mit Kassandra oder ihrem jüngeren Bruder Alexios angeht. Ein Feature, welches wir uns schon lange gewünscht haben. Das hat mitunter sogar Auswirkungen darauf, wie die NPCs auf euch reagieren, da beide Protagonisten ganz unterschiedliche Charaktereigenschaften aufweisen.

Unser Test zu Assassin's Creed Odyssey!

2. Entscheidungen haben Konsequenzen

Egal ob in den Hauptmissionen oder den Nebenaufgaben: In Assassin’s Creed Odyssey müsst ihr euch entscheiden und mit den Konsequenzen eures Handelns leben. Der achte Serienteil macht einen großen Schritt in Richtung Rollenspiel: Viele Dialoge lassen euch zwischen mehreren Herangehensweisen wählen. Es liegt also ganz bei euch, wie ihr auf einen Charakter reagiert.

Das hat jedoch enorme Konsequenzen auf das Spiel, sowohl kurzfristig, als auch auf lange Sicht. Einer der Gründe dafür, wie das Spiel für eine noch persönlichere Spielerfahrung sorgt, da ihr nicht mehr nur auf den von den Entwicklern vorgesehen Handlungsstrang begrenzt seid.

3. Söldner und Massenschlachten

Mit dem Vorgänger Origins entfernte sich Ubisoft stark vom klassischen Schleich-Gameplay der Reihe. Odyssey hingegen bietet wieder deutlich mehr Versteckmöglichkeiten und Optionen, aus den Schatten heraus zu agieren. Doch wie ihr eure Griechenland-Reise angeht, bleibt weitestgehend euch überlassen.

Besonders gut haben uns die neuen Söldner gefallen, welche ein wenig an das Nemesis-System aus Mittelerde: Schatten des Krieges erinnert. Brecht ihr das Gesetz, nehmen Söldner eure Fährte auf. Ähnlich wie in GTA 5 weist eine Anzeige auf euer „Fahndungslevel“ hin. Bezahlt ihr euer Kopfgeld, um die Verfolger loszuwerden oder nehmt ihr es im Kampf direkt mit ihnen auf? Immerhin warten die Söldner mit besonders starken Waffen und Rüstungen auf oder lassen sich wahlweise für eure Bootscrew rekrutieren.

Apropos Söldner: Da auch ihr euch gegen Bezahlung in die Dienste Spartas oder Athens stellt, dürft ihr sogar im peloponnesischen Krieg mitwirken und an riesigen Massenschlachten teilnehmen. Für welche Partei ihr euch entscheidet, liegt dabei ganz bei euch. Ein Gebiet zu verteidigen ist deutlich einfacher, als es einzunehmen. Dafür belohnt das Spiel Angreifer mit fetten Belohnungen. Egal wofür ihr euch entscheidet: Die neuen Massenschlachten sind in Assassin’s Creed Odyssey herausragend inszeniert.

4. Beziehungen und gleichgeschlechtliche Liebe

Ein weiteres Novum: In Assassin’s Creed Odyssey dürft ihr Beziehungen zu anderen Charakteren aufbauen, dabei ist sogar gleichgeschlechtliche Liebe möglich. Doch ganz wie im wahren Leben müsst ihr eine solche Romanze erst einmal anbahnen. Zahlreiche Gespräche, Flirtversuche und gemeinsame Abenteuer sind nötig, damit euer Angebeteter oder eure Angebetete sich auf euch einlässt.

Über den Austausch von Zärtlichkeiten, dem wir als Spieler übrigens nicht beiwohnen dürfen, geht das Spiel dabei allerdings nicht hinaus. Trotzdem: Eine gelungene und längst überfällige Neuerung.

5. Talentpunkte neu verteilen

Längst überfällig war auch die Option, euch eure Talentpunkte neu verteilen zu lassen. Bis zum Maximal-Level 50 erhaltet ihr pro Stufenanstieg einen Fähigkeitspunkt. Bislang musstet ihr mit eurer Verteilung bis zum Ende leben. Blöd nur, wenn ihr auf einmal doch keinen Bock mehr hattet, ein Großmeister mit Pfeil und Bogen zu sein. Ach, dieses Doppelattentat wäre schon nett gewesen.

Damit ist jetzt endlich Schluss: Gegen einen geringen Obolus von Ingame-Münzen dürft ihr in Assassin’s Creed Odyssey eure Talentpunkte neu verteilen. Das erweist sich situationsbedingt als äußerst nützlich, besonders, wenn ihr einfach mal eine andere Spielweise ausprobieren möchtet

Assassin's Creed Odyssey bei Amazon kaufen!

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine bezahlte Werbung. Bei allen Links zu Amazon handelt es sich um Affiliate-Links. Wir erhalten für jeden darüber erfolgten Kauf eine kleine Provision - ohne, dass ihr einen Cent mehr bezahlt.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE

News zu Release-Vorschau

LESE JETZTRelease-Vorschau - Neue Games für PS4, Xbox One, Switch PC, Releases im Dezember