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Spider-Man - Unsere Erwartungen schwingen durch die Decke

Von Lucas Grunwitz - Artikel vom 27.08.2018 - 20:14 Uhr
Spider-Man Screenshot

Es ist die große Hoffnung für Marvel-Fans: Spider-Man schwingt sich im kommenden September ins Line-Up der PS4-Spiele und verspricht ein einzigartiges Spielgefühl mit lebhafter Stadt. Wir haben uns den Titel auf der gamescom 2018 angeschaut und verraten euch hier kurz und bündig, ob man dem Abstecher ins Superhelden-New-York entgegenfiebern sollte.

Was das Superheldengenre angeht, kann man leider nur mit einem mulmigen Gefühl in die Vergangenheit blicken. Okay, der Deadpool-Titel war aufgrund seines einzigartigen Humors akzeptabel und auch Batman wusste im Rahmen der Arkham-Serie zu überzeugen. Der Rest hingegen beschränkt sich größtenteils auf meist mittelmäßige Ableger, die übrigens meistens auch irgendwie mit Spider-Man in Verbindung stehen. Entsprechend misstrauisch blickt die Community nun auf den kommenden Spider-Man-Titel, der bereits kommenden Monat auf der PS4 erscheinen soll. Wenn wir ehrlich sind, sehen die Trailer verdammt gut aus und machen auch Lust auf mehr. Aber wie die Gamer bereits oft genug in der Vergangenheit erkennen mussten: Gutaussehende Trailer versprechen nicht automatisch einen guten Titel für daheim.

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Spidey schwingt sich durch den ersten Akt

Im Rahmen der Veranstaltungen hatten wir vollständigen Zugriff auf ganz New York samt erstem Story-Ark. Wer den Trailer bereits gesehen hat, weiß, dass die Spieler zu Beginn des Titels einen gewissen Konflikt mit Gang-Boss Kingpin erwarten können. Bevor wir als Vorzeige-Superheld dem Bösewicht das Handwerk legen können, müssen wir jedoch erst irgendwie zum Ort des Geschehens kommen. Bedeutet im Klartext: Spidey schwingt von der ersten Spielminute an durch die wirklich beeindruckende Kulisse des PS4-Titels. Bereits vorweg können wir bestätigen, dass das Schwingen in Spider-Man eine klassische „Einfach zu erlernen, schwer zu meistern“-Sache ist. Wer sich wirklich flüssig und imposant durch New York bewegen will, muss zu jeder Zeit wissen, welche Tasten gedrückt werden müssen und was man in den nächsten fünf Sekunden machen will. Aber selbst, wenn man es nicht vom ersten Moment draufhat, fühlt sich das Schwingen mindestens genauso gut an, wie es den Eindruck in den Trailern vermittelt. Dieses Feature wurde ohne Zweifel so gut wie in noch keinem anderen Spider-Man-Titel der Videospielvergangenheit umgesetzt. Hier wurde viel Liebe ins Detail gesteckt – wir würden aktuell sogar so weit gehen und behaupten, dass der Reiz am Schwingen selbst über eine längere Spielzeit hinaus motiviert und reizt. Nebenbei erwähnt muss Spidey natürlich auch nicht immer Schwingen und kann sich ganz normal New Yorks bewegen – in dem Fall werden euch auch Passanten ansprechen, mit denen ihr interagieren könnt. Sei es Bilder machen, Umarmungen verteilen – man fühlt sich zweifellos wie ein richtiger Superheld. Ein dicker Pluspunkt an dieser Stelle für eine wirklich beeindruckende Atmosphäre.

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