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Allgemein - Unsere Tops und Flops 2017

Von Redaktion - Artikel vom 31.12.2017 - 15:39 Uhr
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Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und wir haben uns in der Redaktion zusammengesetzt, um unsere persönlichen Tops und Flops des Jahres zusammenzutragen. Was haben wir in den vergangenen Monaten nicht alles gespielt und erlebt? Wir waren in Assassin’s Creed: Origins im antiken Ägypten unterwegs, durften ein weiteres Mal in das Bergstädtchen South Park reisen, post-apokalyptische Szenarien in Elex und NieR: Automata erleben oder uns in Outlast 2 gruseln. Doch 2017 war auch das Jahr der Lootboxen und Mikrotransaktionen in Spielen wie Star Wars: Battlefront II, Mittelerde: Schatten des Krieges oder Need for Speed: Payback. Allerdings ließ sich die Gaming-Community nicht unterkriegen und gab den entsprechenden Publishern und Entwicklern ordentlich Kontra. Nicht zu vergessen war 2017 auch das Jahr der Battle-Royale-Titel. Vor allem Playerunknown’s Battlegrounds und der entsprechende Modus von Epic Games Fortnite erreichten bisher nicht für möglich gehaltene Spielerzahlen. Wir sind schon jetzt gespannt, wie das Spielejahr 2018 ausfallen wird. Wir würden uns freuen, wenn ihr PlayNation.de auch weiterhin treu zur Seite stehen werdet und wir euch durch das kommende Jahr begleiten dürfen.

Die Tops und Flops 2017 von Lucas Grunwitz

2017 ist vorbei und hinterlässt für mich persönlich einen eher faden Beigeschmack – medienweite Diskussion rund um Mikrotransaktionen und der allgegenwärtige Trend „auf Nummer Sicher gehen zu wollen“, haben ihre dunklen Kreise gezogen und schicken mich mit einem großen Fragezeichen ins nächste Jahr – soll es bei diesem Trubel wirklich bleiben? Dennoch hatte auch dieses Jahr mit Tops und Flops überzeugt, die ich an dieser Stelle natürlich gerne rekapituliere.

Top:

1. Crash Bandicoot N.Sane Trilogy

Absolutes Highlight dieses Jahr war die Crash Bandicoot N.Sane Trilogy – dieser Titel beweist eindrucksvoll, dass auch in der heutigen Zeit simples Gameplay, gepaart mit anspruchsvollen Herausforderungen, einen wunderbaren Titel hervorbringen kann. „Weniger ist manchmal mehr“ – sieht man von drei Vollpreistiteln für knapp 40 Euro zum Release ab – und der Erfolg dieses Remakes lassen mich auf weitere Perlen meiner Kindheit hoffen.

2. South Park: Die rektakuläre Zerreissprobe

Als leidenschaftlicher Fan der South-Park-Serie steht auch die rektakuläre Zerreißprobe aus dem Hause Ubisoft ganz weit oben auf meiner Liste. Altbekannter Humor traf (endlich) auf ein aufpoliertes Kampfsystem und ließ uns ins beliebte Superheldengenre der Serie reinschnuppern. Dass an diversen Stellen die Grenzen des guten Geschmacks überschritten wurden, ist für South Park zwar selbstverständlich, grenzt den Titel für mich persönlich aber auch vom aktuell homogenen Spielmarkt ab.

3. Assassin’s Creed: Origins

Zu guter Letzt konnte mich Ubisoft auch mit dem neuesten „Assassin’s Creed“-Ableger überzeugen. Selbst als eingefleischter Fan des Franchise hinterließ Syndicate bereits seine Spuren eines gesättigten Spielgefühls – Origins beweist auf wunderbarem Wege, dass es sich lohnt auf die Community zu hören und der Spielqualität eine höhere Präferenz einzuräumen. Davon ganz abgesehen war das Setting auch einfach verdammt cool!

Flop:

1. For Honor

Dass die französische Spielschmiede aber nicht nur gute Titel hervorbringt, hat sich am selbsternannten eSports-Anwärter For Honor gezeigt. Ein Titel, der im Vorfeld derart großes Interesse wecken konnte, Spieler begeisterte und nach Release schlichtweg nicht in der Lage war zu fesseln oder gar anspruchsvolles Gameplay abzuliefern. Derart verschwendetes Potential, dass es ehrlich gesagt ein bisschen wehtut darüber nachzudenken.

2. Outlast 2

Sieht man von der kommerziellen Geschichte rund um Mikrotransaktionen ab, sticht für mich dieses Jahr jedoch der kanadische Entwickler Red Barrels hervor, der auf deprimierende Art und Weise beweist, dass eine Fortsetzung manchmal einfach nicht sein muss. Outlast 2 ist unterm Strich all das, was ein Vollblutfan nicht will – ein Horrortitel, der krampfhaft versucht einen wirklich clever produzierten Vorgänger auf jede erdenkliche Weise zu übertrumpfen. All die Fehler aufzulisten, würde einen gesamten weiteren Artikel füllen, daher belasse ich es beim Fazit: Eine Fortsetzung, die alle Prinzipien seines Vorgängers bis aufs Mark verraten hat. Da graut es mir schon vor dem dritten Ableger.

3. Marvel vs. Capcom: Infinite

Zum Schluss noch ein kleiner „Nischentitel“: Wer in den Genuss vorheriger „Marvel vs. Capcom“-Ableger gekommen ist, hat höchstwahrscheinlich schon einige lustige Partys hinter sich. Besonders mit dem dritten Teil verbinde ich teils wunderbare Erinnerungen und hatte mir dementsprechend einiges von Infinite erhofft. Die teils wirklich maue Charakterauswahl und dieses ständige Gefühl, dass kein wirklicher Fortschritt entstanden ist, trübt den Spaß an dem Crossover.

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