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Hearthstone - Briefing auf der GC: 2vs2-Mode, fehlende Heldenskills und neue Inhalte

Von Lucas Grunwitz - Interview vom 25.08.2017 - 11:57 Uhr
Hearthstone Screenshot

Wir hatten auf der Gamescom im Rahmen eines Presse-Q&A die Möglichkeit mit den Köpfen hinter dem erfolgreichen Kartenspiel Hearthstone bei Blizzard zu sprechen – dabei haben wir die Chance genutzt, um auch Themen außerhalb der vor Kurzem gestarteten Erweiterung „Ritter des Frostthrons“ anzuschneiden. Unser kurzes Briefing für euch.

Seit dem 11. August dürfen sich Fans des Online-Kartenspiels Hearthstone über die neue Erweiterung Ritter des Frostthrons freuen – die brandneue Erweiterung hat nicht nur wieder über 100 neue Karten in die Meta gespült, sondern überzeugt unter anderem auch mit kostenlosen Missionen und den spannenden Todesritterkarten. Dennoch blicken wir wie immer gerne über den aktuellen Tellerrand hinaus und haben uns im Rahmen einer Presse-Q&A-Session unter anderem mit Game Director Ben Brode unterhalten.
Erstes spannendes Thema war eine Frage, die in einem bestimmten Intervall eigentlich immer wieder gefragt wird – wie steht es denn eigentlich aktuell um einen 2vs2-Mode. Der besagte Spielmodus wird schon seit geraumer Zeit stark von der Community gewünscht, wurde aber bis zum heutigen Tage strikt „zurückgewiesen“.

Leider gab es auch während unseres Gesprächs keine Anzeichen dafür, dass wir in naher Zukunft mit Partnerkämpfen rechnen können. Explizit äußerte man, dass man zwar immer wieder neue Konzepte ausprobiere und wisse, dass der Spielmodus hoch auf der Wunschliste steht - dennoch würde man kein Konzept veröffentlichen, von dem man nicht 100% überzeugt sei. Da dieser Fall bis zum heutigen Tage nicht eingetreten ist, sei dieses Thema also vorerst vom Tisch.

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Die nächste Frage war von hoher Kuriosität unsererseits inspiriert: Selbst Gelegenheitsspielern dürfte aufgefallen sein, dass manche Helden bei den alternativen Skins etwas stärker bevorzugt werden als andere. Mit Prinz Arthas bekommt der Paladin seinen mittlerweile zweiten alternativen Skin spendiert – andere Klassen, wie der Hexenmeister beispielsweise, gehen aktuell noch komplett leer aus. Lachhaft entgegneten die Kollegen von Blizzard zunächst, dass man den aktuellen Hexenmeister einfach als zu cool empfände um andere Skins anzubieten – dennoch sei man sich des aktuellen Umstands bewusst. Dementsprechend existieren auch explizite Pläne alle „vernachlässigten“ Klassen zu bedienen – man wolle bloß stets den richtigen Zeitpunkt für eine Veröffentlichung abwarten und nicht einfach Skins veröffentlichen, weil gerade danach geschrien wird.

Zu guter Letzt wurde auch über die letzten Veröffentlichungen an sich gesprochen. In der letzten Erweiterung „Reise nach Un’Goro“ wurden sogenannte Questkarten eingeführt, mit denen Spieler mächtige Karten freischalten konnten, wenn bestimmte Aktionen ausgeführt wurden. „Ritter des Frostthrons“ erschien nun am 11. August und führte die beeindruckenden Todesritterkarten ein, die euren aktuellen Helden durch eine mächtigere Version mit Kampfschrei und neuer Heldenfähigkeit ersetzen. Von den Questkarten war nun aber wieder keine Spur – heißt das, dass zukünftige Erweiterung stets nur eine bestimmte Mechanik fokussieren werden und vergangene Mechaniken dahingehend „vernachlässigt“ werden?

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Ben Brode beteuerte, dass jede Erweiterung letztlich dafür da ist etwas Neues in das Game zu integrieren – schließlich sei das ja auch Sinn, wenn man neue Karten entwirft und somit auch neue Ideen und Konzepte für die Spieler und den Titel entwirft. Dennoch lässt man sich selbstverständlich die Option offen bestimmte Kartentypen wiederzuholen. Auch hier gilt: Man werde sich immer der jeweiligen Situation anpassen und schauen, ob es inhaltlich wie auch gametechnisch Sinn macht.

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