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TERA - Wie zu viel Inhalt auf einmal ein Spiel ruinieren kann

Von Lisa Anders - Special vom 16.01.2016 - 15:20 Uhr
TERA Screenshot


Durch das zeitgleiche Veröffentlichen der beiden Instanzen sei dies nicht mehr gegeben, beschwerte sich die breite Basis der Spieler bei EnMasse Entertainment. Noch schlimmer als die lange Wartezeit bis zum Erscheinungsdatum des neuen Contents sei die Tatsache, dass man somit ein künstliches Nadelöhr schaffe. Immer wieder wurde der Vorwurf laut, dass man bei EnMasse Entertainment keinerlei Interesse mehr daran habe, was die Spielerschaft eigentlich wirklich braucht, geschweige denn dass es in den Reihen des Publishers noch jemanden gäbe, der Ahnung von den Mechaniken des Spiels an sich habe. Viele Spieler hatten gehofft, sich in der Vergessenen Insel ihre letzten benötigten Materialien sowie Verzauberungszutaten zusammen zu sammeln, um dann gut vorbereitet die Spitze der Furcht betreten und den begehrten Titel des ersten erfolgreichen Abschließens dieser Instanz zu bekommen.

So allerdings stellen sich gleich zwei Probleme: Zum einen wird hier eine klare Bevorzugung der Leute sichtbar, die mit der Hilfe von echtem Geld Materialien und Gold zusammengekauft haben, um sich so ihre Ausrüstung zu finanzieren. Zum anderen liegen nun zwischen dem Ist-Zustand des Spiels und der nächsten Erweiterung zwei Monate, in denen es ehrlich gesagt nichts Neues mehr zu tun gibt. Die erst im Dezember hinzugefügten Instanzen waren viel zu simpel, um lange spannend zu sein. Warum man diese Lücke nicht wenigstens mit dem schweren Modus füllen könnte, war vielen unbegreiflich. Immer wieder mischte sich darunter auch der Vorschlag, dass man, wenn man den Hardmode schon nicht vorziehen, doch wenigstens die lang erwartete Spitze der Furcht im veröffentlichungsdatum weiter nach hinten verschieben könne.

Natürlich schwappte die Welle der Empörung aus den USA auch in die europäischen Foren unter dem Publisher Gameforge. Was in Amerika als Patch ins Spiel implementiert wird, wurde bisher meistens eins zu eins auf den europäischen Servern übernommen, diverse Boni und Events einmal außen vor gelassen. Die Reaktion auf der hiesigen Seite des großen Teichs war dieselbe, auch in Begründungen und Vorwürfen stand man den US-Foren in nichts nach, obwohl sich Gameforge an dieser Stelle noch nicht einmal dazu geäußert hatte, inwiefern der März-Patch auch bei uns greifen würde. Seitens der Spieler mangelte es aber ebenfalls nicht an konstruktiven und sinnvollen Lösungsansätzen. Wenn man schon nichts an der Form des Patches oder dessen Datum ändern könne, könne man besagtes Herstellungsmaterial vielleicht als Belohnung zu einer der anderen, bereits im Spiel befindlichen Instanzen hinzufügen oder ihn in Form eines Events irgendwie erreichbar machen!

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