PlayNation Artikel WildStar

WildStar - Von A bis T: die Klassen in WildStar

Von Thomas Wallus - Special vom 09.01.2014 - 11:26 Uhr
WildStar Screenshot

Es ist 2014 – und das hoffentlich große Jahr für WildStar gekommen. In die Vorfreude mischt sich aber auch kurz nach 2013 immer wieder Unwissen um die Eigenheiten von WildStar. Schon im Dezember klärte unser Artikel zu den Pfaden in WildStar über dieses recht außerordentliche Feature des MMORPGs auf. Doch auch mit Bezug auf die Klassen wird es Zeit, das eine oder andere Wort zu verlieren. Was hat es mit einem Esper auf sich? Und was zum Teufel macht dieser Sanitäter mit seinen zwei merkwürdigen Pistolen? Wo ist das Verbandszeug? Oder auch beliebt: Befindet sich auf der letzten Seite ein Fazit, damit ich den ganzen Mist hier überspringen kann?

Tödliche Mischung: der Arkanschütze

Der Arkanschütze.

Eigentlich stehen in Online-Rollenspielen vor allem Krieger stets hoch im Kurs. Wer sich der unmittelbaren Action entziehen will, der schnappt sich einen Fernkämpfer. In WildStar beispielsweise den Arkanschützen. Doch wird das Konzept des friedlichen Zusehens in diesem Spiel nicht aufgehen. Immerhin schmerzt Schaden den Arkanschützen in dessen leichter Rüstung sehr. Entscheidet man sich für diesen Charakter mit seinen beiden vor Magie strotzenden Schusswaffen, so muss man also Leistungsbereitschaft an den Tag legen und von der Beweglichkeit seiner Klasse Gebrauch machen. Kann man die außerordentliche Flexibilität des Arkanschützen, der in WildStar die ideale Klasse zum Kiten ist, in nichts Nützliches umwandeln, so fällt man schnell auf die Nase.

Fest steht, dass der Arkanschütze besonders vom Kampfsystem des MMORPGs profitiert, denn gerade das freie Zielen durch das Ausrichten der in die Länge gezogenen Flächeneffekte bereitet Freude. Oftmals kann durch das Halten einer Taste zudem die Intensität des Angriffs in die Höhe getrieben werden. Gerade in Kombination mit den magischen Siegeln, die Kontrolle über den Feind gewähren und auch in der Lage sind, einen schnellen Seitentausch mit seinem Gegenüber zu veranlassen, ergibt sich ein böses Spiel. Angewidert von so viel scheinbarer persönlicher Übermacht entscheiden sich einige Spieler auch, den Arkanschützen als Heiler zu spielen. Selbst wenn die Waffen hier auf den Freund zu richten sind, ist jeder erfolgreiche Schuss ein Treffer gegen das feindliche Team.

Dein schlimmster Albtraum: der Esper

Der Esper.

Zeit für die cleverste Methode, auf das bereits Geschriebene aufzubauen, um einen Bezug zwischen Arkanschütze und Esper herzustellen. Ja, auch der Esper ist ein Fernkämpfer. Ja, auch der Esper trägt leichte Rüstung. Ja, auch der Esper kann wahlweise heilen oder Schaden austeilen. Aber er ist eine verdammt nochmal ziemlich hinterhältige Art von Feind. Das fängt bereits bei der sogenannten Psi-Klinge an. Die telekinetische Wurfwaffe fliegt dem eigenen Charakter mit mancher Rotation ins Gesicht, während Ausweich-Manöver wegen der verlangsamenden oder einfrierenden Massenkontrolle des Esper zum Ding der Unmöglichkeit werden.

Zum schlimmsten Albtraum wird der Esper aber erst durch seinen Hang zur Illusion. Ob man versucht, sich im Kampf gegen einen Esper zuerst von dessen heraufbeschworenen Kreaturen und Geistern zu befreien oder lieber von einer großflächigen Waffenillusion davon läuft, hängt wohl von den persönlichen Foltervorlieben ab. Steht einem hingegen ein Esper als Heiler zur Seite, so ist von derartigen Albträumen keine Spur und es fühlt sich an, als springe man von einer luftigen Traumwolke zur nächsten. Auch als Unterstützer spielt der Esper nämlich die volle Kraft seiner Illusionen aus und zaubert statt hässlicher Käfer heilende Geister hervor.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE

News zu Friendly Fire

LESE JETZTFriendly Fire - Fotoshooting zu Friendly Fire 4 samt Making-of-Video