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Star Citizen - Um Lichtjahre voraus - Unsere Vorschau

Von Christian Liebert - Vorschau vom 14.09.2013 - 15:39 Uhr
Star Citizen Screenshot

Was hatten wir nicht alles in den letzten Jahren für tolle Actionspiele! Wir hatten Shooter, Shooter, Shooter und, ach ja, hatten wir schon Shooter erwähnt? Kurzum, die Abwechslung war nicht gerade rosig, außer es genügte einem, als US-Marine-Protzi immer wieder den Nahen Osten aufzumischen. Zeit für etwas anderes, Zeit für einen Zeitsprung. Chris Roberts hat genau dieses vor und plant mit Star Citizen eine Online-Weltraum-Action-Simulation wie man sie sich nur erträumen kann. Das Besondere dabei: Die Finanzierung kommt ganz ohne Investoren aus und beschränkt sich auf die Spenden der Fans. Die haben dem Projekt mittlerweile immerhin schon satte 18 Millionen US-Dollar zukommen lassen, was dem guten Chris und seinem Team bei Cloud Imperium Games einige Möglichkeiten offenbart. Während die Jungs aber noch fleißig am Entwickeln sind, zeigen wir euch, was Star Citizen so alles bieten will.

Von Wing Commander zu Star Citizen

Den älteren Spielern unter euch sollte Chris Roberts vor allem für seine erfolgreiche Wing-Commaner-Reihe bekannt sein, mit der er schon in den frühen 90ern diverse Hits landen konnte. Unter anderem war die ausgeklügelte Weltraum-Simulation für viele ein Grund, sich eine richtige Soundkarte zu kaufen, um nicht nur das 8bit-Gepiepse zu hören. Für viele Alteingesessene bis heute neben Freelancer mit der beste Vertreter eines Genres, um das es in letzten Jahren verdammt still wurde. Gut, dass Chris Roberts dies ändern will und dabei auf massive Zustimmung seitens der Spieler stößt. Star Citizen heißt sein neues Projekt und das hat es echt in sich. Gigantische Weltraum-Schiffe, ein riesiges Universum, eine Kampagne, die auch im CoOp spielbar ist sowie ein ausgebauter Onlinepart. Klingt nach viel, ist es auch, aber der gute Herr Roberts ist voller Tatendrang und hat obendrauf noch einen ganzen Batzen Geld zur Verfügung. Star Citizen wird nämlich komplett über Crowdfunding finanziert und konnte schon über 18 Millionen US-Dollar ergattern. So viel, dass Roberts und sein Team immer wieder neue Features ankündigen – bald sogar Bodenkämpfe.

Mit Star Citizen soll ein ganzes Genre wiederbelebt und zu alter Größe geführt werden. Das ist eine ebenso großartige, wie auch schwere Aufgabe. Die heilige Präsenz von Chris Roberts alleine wird nicht ausreichen, um für einen Hit zu sorgen. Da kommt es ganz gut, dass die Entwickler schon einige interessante Features in petto haben.

Die Weiten des Weltraums

Der Grund, warum man in der Anfangszeit der Spielindustrie so viel auf Weltraumspiele gesetzt hat, war, dass es in den Weiten des Alls wesentlich leichter war, große Welten zu erschaffen, weil eigentlich 90 Prozent des Bildschirms schwarz blieben. Heute hat man es da nicht mehr so einfach und muss wirklich schauen, neben allerhand Finsternis und Sternen auch noch die Illusion zu schaffen, dass der weite Raum belebt ist. Star Citizen wird zum Release über 100 Sonnensystem umfassen, die teilweise sogar erkundet werden können. Das bezieht sich mehr auf den Weltraum und auf die Landestationen an sich. Echte Planetengänge werden uns wohl erst mal noch verwehrt bleiben. Dafür sind die Stationen und das Innenleben der Schiffe sehr detailliert und dank CryEngine 3 auch optisch äußerst ansprechend gestaltet. Das Coole daran: Große Sternenkreuzer können nicht nur vom Spieler gesteuert, sondern auch erkundet werden. Klingt schon mal nach einer Menge Dynamik in Sachen Gameplay. Natürlich müsst ihr nicht die ganze Zeit Taxi spielen, sondern könnt auch selbst in eines der Kampfschiffe springen und euch in die Schlacht werfen. Unterstützt werdet ihr dabei übrigens von KI-Kameraden, denen ihr auch verschiedene Formationen beibringen könnt. Roberts legt dabei sehr viel Wert auf die KI – Schießbudenfiguren waren gestern.

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