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WildStar - Alle Details zu Kosten und Bezahlmodell

Von Christian Liebert - Special vom 19.08.2013 - 15:27 Uhr
WildStar Screenshot

Dass sich WildStar dank guter PR und toller Trailer schon jetzt zu einem heiß erwarteten Online-Rollenspiel entwickelt hat, ist auf jeden Fall ein mehr als erfreulicher Zustand. So weiß das MMORPG gerade durch seinen Witz und den mehr als stimmigen Comic-Look zu beeindrucken. Wie es im Spiel selbst aussieht, können wir natürlich bisher nur erahnen. Was aber für viele Fans ein Knackpunkt ist: das Bezahlmodell. Wird WildStar jetzt ein klassisches Abo-Spiel, für das man monatlich bezahlen muss, oder reiht sich das MMO von Carbine Studios und NCsoft auch in die lange Schlange der Free-2-Play-Titel ein? Die Frage wurde uns Ende letzter Woche in einer Telefonkonferenz mehr als nur beantwortet. Carbine und NCsoft legten uns ihr umfangreiches Konzept vor und siehe da, es ist ein Gemisch aus beiden Varianten. Ihr könnt wahlweise monatliche Gebühren zahlen oder euch die Spielzeit auch Ingame verdienen. Wie das genau funktioniert, verraten wir euch hier im Artikel.

Zwei Wege zur Spielzeit

Es ist schon etwas gewagt in diesen Tagen, in denen fast jedes zweite MMO früher oder später auf Free-2-Play wechselt, noch ein Online-Rollenspiel mit monatlichen Kosten zu veröffentlichen. Carbine Studios ist sich seiner Sache allerdings sicher und versucht sein Glück. Aufatmen also für alle Item-Shop-Verachter: Einen Cash-Shop wird es in WildStar vorerst nicht geben. Zu den üblichen Konditionen von um die 13 Euro im Monat könnt ihr das Online-Rollenspiel in seinem vollen Umfang genießen. Gut, wenn es so einfach wäre, müssten wir jetzt hier nicht einen groß angelegten Artikel dazu veröffentlichen. Es gibt nämlich noch eine zweite, neuartige Option, um an etwas Spielzeit zu kommen. Diese nennt sich C.R.E.D.D. Und ist ein Ingame-Gegenstand, der von allen Spielern ge- und verkauft werden kann. Mit dem Einlösen von einem C.R.E.D.D. erhält der Spieler einen Monat Spielzeit. Das Tolle an der Sache ist: Die Bezahlung erfolgt mit im Spiel erwirtschaftetem Geld.

Woher gibt es die C.R.E.D.D.?

Die Frage, wie man nun an diese C.R.E.D.D.s kommt, ist etwas komplexer in der Erläuterung. C.R.E.D.D.s können nur auf der Webseite von WildStar erworben werden – gegen Echtgeld. Okay, das wäre nun etwas witzlos, da man auch genauso gut dann monatliche Gebühren bezahlen könnte. Der Trick an der Sache ist aber, dass die C.R.E.D.D.s im Spiel gehandelt werden können – gegen Spielgeld. In der Theorie sieht das dann so aus: Spieler 1 braucht dringend Gold, kauft daher einen C.R.E.D.D. für Echtgeld und bringt diesen dann im Spiel an den Mann – gegen Ingame-Währung. Der Preis wird vom Händler selbst bestimmt. Man tauscht quasi Geld gegen Gold. Sollte das System funktionieren, will Carbine damit auch Gold-Farmern Einhalt gebieten. Allerdings, und das ist der Haken, kostet ein C.R.E.D.D. um die 17 Euro – also wesentlich mehr als die reguläre Abo-Gebühr. Es ist also prinzipiell möglich, mit erspieltem Gold seine Spielzeit zu bezahlen. Ob das Konzept am Ende aber auch aufgeht, muss sich erst noch beweisen.

Natürlich waren das noch lange nicht alle Infos, die wir von NCsoft und Carbine erhalten haben. Wie die anderen Merkmale des Bezahlsystems aussehen, haben wir euch hier nun zusammengefasst: (Nächste Seite)

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