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Mass Effect 3 - Anime-Abenteuer Mass Effect: Paragon Lost lohnenswert?

Von Christian Liebert - Filmkritik vom 11.04.2013 - 12:02 Uhr
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Die Zukunft braucht keine klaren Texturen

Ich habe nicht gedacht, dass ich diese Kritik bei einem Film jemals bringen müsste, aber die Grafik ist mehr als unterirdisch. Wenn man eine mächtige Marke wie Mass Effect auf dem Cover stehen hat, dann sind natürlich die Erwartungen groß. Konnte Dragon Age: Dawn of the Seeker noch mit seiner tollen Animation überzeugen, präsentiert sich Paragon Lost in der optischen Darstellung eher wie ein mittelmäßiger TV-Anime. Das Vorhaben 3D-Mix ging dabei leider total in die Hose, da die 3D-Szenen ruckeln, die Texturen an etlichen Stellen total matschig sind und die Vermutung aufkommen lassen, man habe sie einfach aus den Rohdaten des ersten Videospiels kopiert. In den 90er Jahren hätte diese Technik bestimmt noch für einen gewissen Begeisterungs-Effekt gesorgt, 2013 aber kommt man sich dabei sprichwörtlich wie in einem schlechten Film vor. Commander Shepard würde sich glatt schämen. Gut, dass er in diesem Machwerk keinen Platz hatte.

Die schöne Treeya und der undurchsichtige Messner.

Wenigstens die Vertonung überzeugt durch eine passende Auswahl der Sprecher, während der Soundtrack ein paar mehr Höhepunkte gut vertragen hätte, damit er nicht nur Mittel zum Zweck ist.

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