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Mass Effect 3 - Anime-Abenteuer Mass Effect: Paragon Lost lohnenswert?

Von Christian Liebert - Filmkritik vom 11.04.2013 - 12:02 Uhr
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Noch ein Wüstenplanet

Dieser Umstand bringt leider auch mit sich, dass der ganze Film auf besagtem Wüstenplaneten spielt und die erste Frage, die mir dabei durch den Kopf schießt, ist: Hat das Universum nicht mehr zu bieten? Ich weiß nicht in wie vielen Filmen bereits fremde Planeten als überdimensionale Sandkästen gezeigt wurden, aber es ist schlicht und ergreifend trist und reduziert den Charme des Space-Abenteuers auf den Mief eines alten Wild-West-Schinkens. Genauso unspannend ist leider auch die Handlung des Films, wobei ich an dieser Stelle nicht noch mehr spoilern möchte. Bis auf James Vega wirken alle Charaktere durchweg hohl und tun lediglich ihren Job, um ihren Dienst in der Story zu erfüllen, die zwar hier und da ein paar gute Ansätze hat, im Gesamtbild aber eher durchschnittlich ist. Einzig allein die Frage nach dem Gewicht von Entscheidungen, die gerade am Anfang und am Ende des Films eine Rolle spielen, spornt den Zuschauer zum Mitdenken an.

Natürlich dürfen fiese Aliens nicht fehlen.

Der Rest ist pure Space-Seifenoper. Ein bisschen Heldentun, gemixt mit Liebe, Verschwörung, wenigen Gags und seltene Pointen. Dann sind die 90 Minuten Spielzeit auch wieder vorbei und der Film hinterlässt nicht mal den Wunsch, zum Controller zu greifen und selbst eine Runde durch die Galaxie zu düsen. Gerade das Ende ist, wenn auch nett inszeniert, etwas unglaubwürdig und wirft viele Fragen auf, neben denen, die sowieso noch im Raum stehen.

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