PlayCentral Artikel Final Fantasy XIV

Final Fantasy XIV - Wiedergeburt: Eine zweite Chance?

Von Christian Liebert - Vorschau vom 21.02.2013 - 15:08 Uhr

Mehr Geschichte bitte

Eine große Kritik am Originalspiel war die sehr marode Hintergrundgeschichte und die viel zu selten auftretenden Quests. Hier hat man sich die Mühe gemacht und eine völlig neue Storyline mit entsprechenden Hintergründen verfasst. Der Clou an der Sache ist, dass Veteranen sogar beide Varianten spielen können. Was aber in der Urversion von Final Fantasy XIV ein noch größeres Problem war, waren die Quests. Davon gab es einfach viel zu wenig und selbst wenn musste man sie erst mal finden. Zwar erhielt man Missionen und Aufträge von NPCs, aber auch erst dann, wenn man bereits mit ihnen gesprochen hatte. Sprich, während des Gesprächs bekam man neue Aufgaben zugeschoben - sehr nervig! Wer in A Realm Reborn durch die Welt von Eorzean wandert, oder wahlweise hüpft - Springen ist nun endlich möglich - wird überall Ausrufezeichen vorfinden und kann sich so mit zwar reichlich, aber leider eher simplen Quests eindecken. Diese entsprechen dem Standard eines stereotypen MMORPGs, angefangen von „sieh dich hier mal um“, über „ bring diesen Brief bitte zu...“, bis hin zu „töte bitte sechs Pilze“. Auch wenn hier ein deutlicher Schritt nach vorne zu sehen ist, könnten die Quests dennoch dynamischer sein. Angekündigt aber noch nicht begutachtet sind die sogenannten Public Quests, die ähnlich wie in Guild Wars 2 von allen Spielern gemacht werden können, die gerade in der Gegend unterwegs sind.

Die Grafik ist noch besser als im Original und frisst dabei weniger Perfromance.

Die große Frage: Housing und PvP?

Zwei Features, die auch ganz oben auf der Neu-Liste stehen, sind das Housing-System und die PvP-Möglichkeiten. Beides in der alten Version nicht vorhanden, will man hier nun ordentlich nachlegen. Dabei setzt man auch hier wieder auf bewehrte Standards. So hat man die Möglichkeit, sich in den verschiedenen Zonen Eorzeans kleine Landstriche zu kaufen, welche einem dann instaziert zur Verfügung stehen. Je nach den eigenen Vorlieben wählt man so sein gewünschtes Setting aus. Danach soll man allerhand tolle Dinge, darunter vor allem ein eigenes Haus, errichten können. Leider haben wir hier keine Details zu Gesicht bekommen. Vertraut man aber den Aussagen von Naoki Yoshida, wird man etliche Einrichtungsgegenstände im Spiel vorfinden und ergattern können. Das quasi digital gewordene IKEA-Prinzip: Man findet immer irgendwas!

In Sachen PvP orientiert sich Final Fanatasy XIV in der neuen Version eher an Klassikern wie Dark Age of Camelot und will zum Beispiel mit einem Realm-gegen-Realm-System durchstarten. In einem Interview verriet uns Yoshi-P, dass es drei verschiedene PvP-Fraktionen im Spiel geben wird, für die man dann in einem eigens dafür angelegten Gebiet um dessen Herrschaft kämpfen kann. Dazu gehören dann natürlich auch diverse Boni und Errungenschaften, die man für gewonnene Siege erhält. Die ganze Palette also. Wer mit diesen Massenschlachten eher wenig anfangen kann, hat noch die Möglichkeit im Kolosseum an organisierten 4-gegen-4 oder 8-gegen-8 Kämpfen teilzunehmen. Auch hier wurde ein deutlicher Schritt nach vorne gemacht, wobei das Angebot an PvP-Unterhaltung noch recht mager ausfällt. Es bleibt zu hoffen, dass über die Zeit noch Inhalte nachgeschoben werden.

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