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Forsaken World - Unser Eindruck zu War of Shadows

Von Christian Liebert - Special vom 21.12.2012 - 11:15 Uhr
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Werwölfe und Vampire sind Freunde?

Wenn uns dieser ganze Vampir-Romane-Wahn eines vermittelt hat, dann, dass Werwölfe und Vampire eines bestimmt nicht sind: Freunde. Da könnte man schon fast davon ausgehen, dass sich die Lykaner, als neue Rasse im Spiel, nicht sonderlich gut mit den Kindred verstehen, die schon von Anfang an dabei sind. Aber keine Angst, in Forsaken World wird es keinen Edward-Bella-Jacob-Aufguss geben. Ganz im Gegenteil, die beiden Fraktionen sind sogar ziemlich dick miteinander, was sich schon im Startgebiet der Werwölfe, der Enge von Eyrda, zeigt. Hier treffen wir nach wenigen Quests bereits auf den ersten Blutsauger, der uns aber nicht tot sehen will, sondern Hilfe braucht. Mehr verraten wir an dieser Stelle natürlich nicht, damit ihr die Story schön selbst spielen könnt.

Allgemein kommen die Werwölfe recht simpel daher. Ihr Startgebiet ist im nebeligen Grau gehalten und passt damit ausgezeichnet zu ihrer nicht wirklich gesunden Hautfarbe. Auch sonst fehlt einem optisch etwas der Bezug zu den sonst eher geschundenen, aber dennoch kernigen Körpern. Gerade die weibliche Variante sieht, dank schrägen Frisuren, etwas komisch aus. Wie auch schon in World of Warcraft sind die Werwölfe vorwiegend in ihrer menschlichen Form anzutreffen, auf Knopfdruck verwandeln sie sich dann in die gewohnte Bestie, was gerade im Kampf von Vorteil ist. Ihr könnt aber selbst entscheiden, ob ihr nun auf Füßen oder Pfoten durch die Welt wandeln wollt.

Die Rosenprinzessin hilft euch auf eurem Weg und kann sogar geskillt werden.

Fazit – Etwas wenig, dafür stimmig

Zugegeben, wer sonst Erweiterungen im Umfang von Mists of Pandaria oder Strom Legion gewohnt ist, wird sich anhand der wenigen Neuerungen sicherlich wundern. Man muss aber mit dazu sagen, dass es sich bei War of Shadows um ein kostenloses Add-on handelt, welches jedem Spieler automatisch zur Verfügung steht. Die Werwölfe fügen sich wunderbar in die Welt ein und bieten gerade für Twinker und Fans ein bisschen Abwechslung. Die Solo-Instanz Pfad zur Hölle ist schön knackig und wird euch, trotz fehlender Beute, bestimmt für etliche Stunden unterhalten. Weitere Änderungen, die wir bisher außer Acht gelassen haben, sind das überarbeitete Skill-System, welches an die Wünsche der Spieler angepasst wurde, sowie die Aufstockung der Maximalstufe auf 90 und aufgewerteter Loot in High-End-Dungeons. Einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul, daher können sich alle Spieler von Forsaken World über neue Inhalte freuen. Wer bisher noch nicht viel mit dem Spiel am Hut hatte, wird auch jetzt keine Motivation finden. Solltet ihr aber derzeit auf der Suche nach einem neuen Free-2-Play-MMORPG sein, dann lohnt es sich, einen Blick in Forsaken World und besonders War of Shadows zu werfen.

So sieht die Sache doch schon besser aus: Die Werwölfe in ihrer Bestiengestallt.

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