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Allgemein - Finanzierungsmodelle von MMORPGs

Von Redaktion PlayNation - Special vom 14.12.2010 - 17:43 Uhr
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Die monatlichen Kosten werden mit 24 Stunden Support, guter Serveranbindung, ordentlichen Updates und der weiteren Entwicklung gerechtfertigt. Mittlerweile sind die Kosten für Server und Technik jedoch deutlich gesunken, weshalb das Abo-System immer weniger Vertrauen erhält. Dementsprechend sind auch weniger Spieler bereit, einen festen monatlichen Betrag abzudrücken. Das hat viele Publisher und Entwickler dazu bewegt, ihr Finanzierungsmodell auf das so genannte Micropayment umzustellen. Vor allem weniger erfolgreiche Online-Rollenspiele mit Abo-System springen aktuell auf diesen Zug auf oder versuchen eine Mixtur aus beiden Varianten. Erfolgreiche Abo-MMORPGs bringen meist, neben kostenfreien Updates, noch kostenpflichtige Expansionen in den Handel, die weitere Landschaften, Rassen und Abenteuer bieten. Die Erweiterungen sind allerdings nicht zwingend und erhöhen die monatliche Gebühr nicht.

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Runes of Magic ist ein erfolgreiches MMORPG, das kostenfrei angeboten wird!

Micropayment / Item-Shop
Besonders populär sind heutzutage kostenlose MMORPGs, auch Free2Play Games oder kostenfreie Online-Rollenspiele genannt, die sich über Micropayment finanzieren. So wird das Grundspiel meist kostenlos angeboten, für besondere Gegenstände oder Inhalte muss der Kunde allerdings in die Tasche greifen. Inwieweit man das Spiel wirklich kostenfrei bis zum Maximallevel zocken kann, ist bei jedem MMORPG unterschiedlich. So bieten viele Betreiber nur optische Schmankerl, Gegenstände von geringem Nutzen oder Heiltränke für echtes Geld an - einige Hersteller verkaufen aber ebenso extrem starke Gegenstände, mit denen ihr viel schneller das Maximallevel erreicht oder feindliche Spieler kinderleicht ins Jenseits befördern könnt. Oftmals geht das sogar so weit, dass virtuelle Helden bares Geld ausgeben müssen, wenn sie noch weitere Levelstufen mit ihrem Charakter erklimmen wollen.


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